Jetzt setzte unser Flugzeug grade
zur Landung an. Die meiste Zeit hatte ich aber geschlafen, somit hatte ich
nicht viel vom Flug mitbekommen. Wie jedes Mal war ich jedoch froh, dass wir
wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben. Meine Großtante Abby und ihr
Mann Mike warteten mit ihren drei Kindern John, Larissa und Maggie am Flughafen
auf uns. Ich hatte sie in meinem Leben erst einmal getroffen und da war ich
fünf. Also vor ca. zwölf Jahren. Es war ein wenig als wären sie Fremde, aber
das ging auch schnell vorbei. Ich spürte, dass Alex sich ein wenig unbehaglich
fühlte, aber jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern. Wir fuhren zu ihnen nach
Hause. Ich kümmerte mich natürlich erst mal um die Kinder, da ich Kinder ja
über alles liebe. „Oh, you
really don’t need to do that. I know that it’s not easy for you at home with
two little siblings.“ meinte Abby. “Two? I have three little siblings and one
big brother.” Entgegnete ich. “Three?” fragte Abby ganz überrascht. “Yes, Jack,
my big brother, Jason, my little brother, Aubrey, my little sister and Hayley
my little Sister.” Erklärte ich. “Oh, I didn’t know about Hayley. When we last
met Aubrey wasn’t even born, so yeah, excuse me.” Sagte Abby lachend. “Yeah, no
problem. Now you know.” Meinte ich.
Alex
und ich hatten zusammen ein Zimmer und ein Bett. In dem lagen wir nun und
kuschelten trotz der Hitze ein wenig. Ich hatte schon mein Nachtzeug an. Eine
Stoffshorts und ein Top. Auch Alex hatte schon seine Boxershorts und ein
T-Shirt an. Es klopfte an unserer Tür. „Yes, Please?“ Mike öffnete die Tür. „Hey, you want to sit at the fire with us?“ fragte er.
Ich
schaute Alex an. Er nickte. “Yeah, of course!” sagte ich dann und stand auf. Ich
griff mir eine dünne Jacke und stülpte sie mir über, dann gingen wir zusammen
nach draußen. Maggie war schon im Bett, Larissa und John waren noch wach. Wir
grillten über dem Feuer Marshmallows und unterhielten uns.
Nach einiger Zeit waren dann auch John und Larissa ins Bett gegangen, sodass
jetzt nur noch Mike, Abby, Alex und ich draußen saßen. Es wurde langsam kühler,
was mich ehrlich gesagt wunderte, da wir hier schließlich in Kalifornien waren.
„Brauchst du deinen Pulli?“ fragte ich Alex. Er überlegte kurz. „Nein, du
kannst ihn haben.“ Sagte er, zog ihn sich über den Kopf und gab ihn mir. Ich
nahm ihn dankbar entgegen und zog ihn mir über den Kopf.
„If it’s too cold for you,
we can go inside.“ Schlug Abby vor. “No, it’s ok, she has my pullover now and
it’s not cold for me.” Sagte Alex. Das war das erste Mal,
dass er das Wort ergriffen hatte. Sonst hatte er mich immer reden lassen, aber
vielleicht hatte er sich ja endlich dran gewöhnt hier zu sein. „Well, okay
then.“ Sagte Abby.
Als wir endlich ins Bett gingen war es schon weit nach Mitternacht. Wir hatten
uns über alte Familiengeschichten, die ganzen Strapazen aus dem letzten Jahr
und auch über Hayley unterhalten. Natürlich wollten sie auch alles über uns
beide erfahren. Nachdem das dann aber alles geklärt war gingen wir dann ins
Bett.
„Kannst du es glauben, dass wir hier sind...also in Amerika?“ fragte ich Alex,
als wir versuchten einzuschlafen. „Naja...es kommt mir alles so unwirklich
vor...“ meinte Alex. „Aber es ist trotzdem schön hier zu sein.“ Fügte er noch
hinzu. „Ja...sehe ich auch so...“ meinte ich. Wir redeten noch ein wenig und
schliefen dann schließlich.
Am nächsten Morgen...bzw. Mittag...wurden wir erst von der Sonne geweckt und
dann nochmal on Abby. Es war schon viertel vor zwölf. „Get ready. Luch is at
one.“ Sagte sie freundlich wie immer und zog die Gardienen auf. Ich ging also
ins Bad.
Nach einer ausgiebigen Dusche ging es mir irgendwie besser, ich war nicht mehr
so verschwitzt und mir war auch nicht mehr so warm.
Meine Haare band ich mir zu einem Dutt und ging dann wieder zurück in Alex‘ und
mein Zimmer. Nachdem Alex auch fertig war hatten wir noch ein wenig Zeit, bis
das Essen fertig war. Ich machte erstmal unser Bett und öffnete das Fenster.
Die Sonne würde erst gegen Nachmittag auf unser Zimmer scheinen, jetzt war es
also noch relativ kühl.
Unser Zimmer hat auch einen kleinen Balkon auf den wir uns jetzt begaben. Ich
genoss die schöne Landschaft und machte auch ein paar Fotos mit der Kamera, die
Papa mir schon vor Jahren geschenkt hatte, weil er gesehen hatte, dass ich
immer viel mit seiner Kamera fotografiert hatte.
Seit einigen Jahren hatte ich kaum noch fotografiert.
Ich lehnte mich auf das Balkongeländer und ließ meinen Blick schweifen. Das
Haus meiner Verwandten war wirklich nur einen Katzensprung vom Meer entfernt
und wenn man seine Augen schloss und ganz genau hinhörte konnte man es sogar
hören.
Dies tat ich auch. Nach einiger Zeit spürte ich, wie Alex mich von hinten
umarmte. Ich schmiegte mich an ihn. „Weißt du...später würde ich wirklich gerne
irgendwo am Meer wohnen. Am liebsten hier in Kalifornien, weil Deutschland
einfach so langweilig ist...es ist so schön hier...“ sagte ich leise. „Ja, es
wäre bestimmt sehr schön, aber wir könnten uns das niemals leisten...“ räumte
Alex ein. Ich drehte meinen Kopf zu ihm. „Wir?“ fragte ich mit einem lächeln
auf den Lippen. Er wurde ein bisschen rot. „Naja...also du weißt schon...wenn
wir dann noch zusammen sind...“ meinte er verlegen und lächelte ebenfalls. Ich
gab ihm einen Kuss und drehte danach meinen Kopf weder zurück. „Ja...das hoffe
ich auch...also dass wir dann noch zusammen sind.“ Sagte ich nach einer Weile.
Alex wollte grade noch etwas sagen, da unterbrach ich ihn. „Ok, wir sollten
dann mal zu den anderen gehen es ist schon fast ein Uhr.“ Alex zögerte kurz,
lies mich dann aber los und ging zusammen mit mir nach unten. Ich roch Pommes. „We thought that you maybe wanna have
something tasty.“ sagte Mike. Ich lächelte. “Yummy, fries! I
love fries!” meinte ich lachend und setzte mich an den Tisch. „I mean, who
doesn’t like fries?“ sagte Alex ebenfalls lächelnd und setzte sich neben mich.
Jason kam grad in die Küche getrottet und setze sich an den Tisch. Irgendwann
erschienen auch Larissa und Maggie. Wir aßen. „We thought, that we could go to the Beach after
Lunch. Because you’ve never been at the pacific ocean you now.” Schlug Abby
vor. Ich
war sofort hellauf begeistert und auch auf Alex Gesicht konnte ich nichts
anderes als freude erkennen. „Yes! I just told Alex that I love the ocean!“ meinte ich. Alex lächelte
vor sich hin. “I don’t think that anyone would have a problem, when we would go
there everyday.” Meinte Mike. Niemand erhob einspruch. “Well, maybe they wanna
go shopping one day?” sagte Abby an mich gewandt. “Yes,
yes, yes! I love shopping!” meinte ich mit einem leuchten in den Augen. „Ok, so today we are gonna go to the Beach, tomorrow
we are gonna go shopping and the other days we are gonna go to the Beach?”
fragte Mike. Abby nickte.
Nach
dem Essen packten wir dann unsere Sachen und zogen uns schon mal um. Ich hatte
über meinen Bikini den ich schon damals in London anhatte eine zerrissene und
verwaschene Jeans Shorts und eine Cropped-Top angezogen. Das Bikinioberteil
schien durch das weiße Oberteil, aber es sah eigentlich ganz schön aus. Ich zog
mir noch meine Flip-Flops an und schaute nochmal in meiner Tasche, ob ich auch
wirklich alles dabei hatte: Sonnencreme, Handy, Unterwäsche zum wechseln,
Handtücher, Sonnenbrille, meine Kamera und eine Zeitschrift. Ich hatte alles
dabei.
Wir gingen also zum Strand. Dort richteten wir uns erstmal ein. Ich cremte meine
Arme und Beine, mein Dekolleté und meinen Bauch ein. „Schatz, kannst du mir den
Rücken eincremen?“ fragte ich ganz lieb. „Klar.“ Meint Alex mit einem
verführerischen Lächeln. Dann cremte er meinen Rücken ein. Danach setzte ich
mich erst noch auf mein Handtuch. „Willst du dich nicht eincremen?“ fragte ich.
„Naja...es doch nicht so wichtig...“ meinte er. „Schatz, creme dich ein, ich
will nicht, dass du Hautkrebs bekommst.“ Sagte ich. Er zögerte. „Schatz...!“
meinte ich gespielt streng. „Naja gut...“ meinte er und cremte sich auch ein.
„Soll ich dir mit deinem Rücken helfen?“ fragte ich. „Wärst du so lieb?“ fragte
er lächelnd. Ich nahm die Sonnencreme. Dann cremte ich seinen Rücken ein und
massierte ihn. „Mhm...hör bitte nicht auf...“ meinte er. „Nur, wenn du mich
heute Abend auch massierst...“ meinte ich. „Oh, ich werde dich heute Abend
verwöhnen...“ murmelte Alex und gab mir einen Kuss. „Ok, überzeugt.“ Sagte ich
und massierte ihn weiter. Irgendwann gingen wir dann aber ins Wasser. Larissa
und Maggie waren nicht mitgekommen, sie waren bei Freunden. Nach einer
gefühlten Ewigkeit gingen wir auch mal
wieder raus. Ich lag in der Sonne und laß meine Zeitschrift.
Später gingen wir nochmal ins Wasser, danach zogen wir uns umständlich um und
gingen wieder zurück nach Hause. Dort wusch ich das Salz aus meinen Haaren und
setzte mich wieder aufs Bett. Ich laß die Zeitschrift zu Ende. Nach dem
Abendessen gingen wir zurück auf unser Zimmer. „Und? Massierst du mich jetzt?“
fragte ich Alex mit einem Grinsen. Er grinste auch. „Dann zieh dein Shirt aus.“
Meinte er. Ich zog es mir also über den Kopf. „Kannst du meinen BH öffnen?“
fragte ich ihn. „Ich blamier mich nur.“ Meinte er grinsend. „Egal.“ Meinte ich
und lachte. Nach einiger Zeit hatte er ihn dann offen. Ich zog ihn aus und
legte mich auf den Bauch. „Willst du auch Lotion?“ fragte er. „Hast du denn
welche?“ „Ich hatte gehofft du hast welche.“ Grinste er. „Ja, im Bad steht sie.“
Wir hatten übrigens ein eigenes Bad. Alex holte sie schnell. Als er wieder kam
schloss er die Tür ab. „Nicht dass uns noch jemand stört.“ Meinte er lächelnd
und kam zu mir zurück. Dann massierte er mich. Es war einfach nur so schön, ich
habe dafür gar keine Worte. Irgendwann drehte ich mich auf den Rücken und zog
Alex zu mir runter. „Heute Nacht stört uns niemand...“ flüsterte ich und sah
ihm tief in seine braunen Augen. „Ich verstehe...“ meinte Alex und ein leichtes
lächeln umspielte seine Lippen. „Zieh dein Shirt aus.“ Erteilte ich
Anweisungen. Das ließ sich Alex nicht zweimal sagen. Schon bald waren wir ganz
entkleidet.
Es war verdammt warm in unserem Zimmer, aber auf eine angenehme Weise. Die
Fenster beschlugen sogar schon, aber das lag wahrscheinlich daran, da unser
Zimmer erstens sehr klein ist und zweitens für diese Nacht kälte angekündigt
wurde, somit war es draußen kalt und bei uns drinnen warm. „Bist du immer noch
bereit dazu?“ flüsterte Alex mir zu. Er war sichtlich erregt. Ich nickte. Dann
holte er ein Kondom hervor. Wir hatten zusammen die schönste Nacht meines bisherigen
Lebens.
Schlafen taten wir vielleicht insgesamt zwei Stunden.
Ich war froh, dass wir gewartet hatten, das hatte das ganze umso schöner
gemacht.