Kapitel 12
Seit 2 Wochen wohnen wir nun schon in der neuen
Wohnung. Mein Zimmer ist trotzdem schon super gemütlich. Ich habe wie gesagt
kein Hochbett mehr, dafür ein schönes Doppelbett. Es ist komisch, weil ich
sonst immer so eingeengt lag und jetzt aufeinmal so viel Platz habe.
Jason und ich hatten bisher weder geschrieben noch miteinander geredet. Irgendwie gingen wir uns aus dem Weg. Ich halte das langsam nicht mehr aus... Die Schulklingel ertönte. „Und vergesst nicht, dass wir uns Morgen um acht in der Aula treffen und erst dann zum Bus gehen.“ Sagte unser Klassenlehrer Herr Meier noch. Alle nuschelten etwas, das wie ein „Ja...“ klang. Ich nahm meine Tasche hoch und schlenderte aus dem Klassenraum. Maike hatte heute acht Stunden, deswegen musste ich alleine nach Hause.
Ich nahm mein Fahrrad aus dem Ständer und radelte los. Es hatte komischerweise vor ein paar Tagen geschneit, obwohl wir ja erst Herbst haben. Deswegen lag eine Schicht Schnee auf den Straßen. Ich fuhr an ein paar Einfamilienhäusern vorbei. Es war an dieser Stelle glatt, also schob ich mein Fahrrad. Ich nährte mich einem Haus mit großem Garten. Um das Haus herum war ein hoher Holzzaun. Das Haus war verlassen, das viel mir schon beim Einzug auf. Im Zaun fehlten aber ein paar Pfähle. Schnee lag logischerweise auch auf dem Rasen. Doch was war das? Aufeinmal lag da eine Person, wahrscheinlich ein Mädchen, wegen den langen Haaren, auf dem Schnee. Sie sah ganz blass aus. Ich ging ein Stück weiter und sah, dass der komplette Schnee um sie herum Blutrot war. Mein Herz schlug schneller. Ich ging noch ein Stück weiter. Was ich dann sah ließ meine Beine zittern, mir wurde übel und ich ließ mein Fahrrad los, sodass es krachend zu Boden fiel. Ein Schneemann aus blutrotem Schnee stand neben ihr. Die Pulsadern des Mädchens waren aufgeschnitten. Ich fing laut an zu Schreien. Oh Gott... Mir war kotzübel. Menschen kamen zu mir, die vorher auf der Hauptstraße gingen. Ich konnte nur schreien und auf das schreckliche Bild starren. Die Leute sahen nun auch was ich meinte. Jemand rief Polizei und Krankenwagen, eine Frau brachte mich zur Seite und versuchte mich zu beruhigen. Ich hatte mittlerweile angefangen lautstark zu weinen. Ich war so geschockt. Nach wenigen Minuten trafen Polizei und Krankenwagen ein. Ich wusste nicht genau was passierte. Die Lichter waren nicht wie in anderen Büchern, wenn so etwas passiert, beschrieben, beruhigend, sondern sie verstörten mich und alles war einfach nur schrecklich. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ein Sanitäter kam gleich zu mir um nach mir zu sehen. Auch ein Polizist kam zu mir, ich hatte das Mädchen schließlich gefunden. Ein anderer Polizist rief meine Mutter auf der Arbeit an.
Aufeinmal passierte es: Jason kam um die Ecke. Jason muss schließlich auch hier lang, wenn er nach Hause fährt. Er schaute sich um. Dann sah er mich auf dem Stein sitzen. Er kam angelaufen. „Dani?! Was ist denn hier los?“ rief er und kam zu mir. Ich klammerte mich weinend an ihn. „Entschuldigung, und sie sind wer?“ fragte der eine Polizist. „Ich bin ihr bester Freund, Jason Müller.“ Sagte Jason.
Ich war einfach nur so froh, dass er da war. Jason setzte sich neben mich auf den Stein, hielt mich im Arm und streichelte meinen Kopf.
Die ganze Sache hier kam mir einfach nur endlos vor. Nach einiger Zeit traf meine Mutter ein. Sie kam angerannt. „Dani! Oh Gott Dani, ich habe vielleicht einen Schock gekriegt, als die Polizei bei mir angerufen hat!“ rief sie und umarmte mich. „Was ist denn nur passiert?!“ fragte sie völlig durcheinander. „Sie müssen die Mutter von Dani sein?“ fragte der eine Polizist. Meine Mutter nickte. „Ja ich bin Jessica Markings, Danis Mutter. Was ist denn hier passiert?“ fragte sie. Die Polizei erklärte ihr alles.
Jason und ich hatten bisher weder geschrieben noch miteinander geredet. Irgendwie gingen wir uns aus dem Weg. Ich halte das langsam nicht mehr aus... Die Schulklingel ertönte. „Und vergesst nicht, dass wir uns Morgen um acht in der Aula treffen und erst dann zum Bus gehen.“ Sagte unser Klassenlehrer Herr Meier noch. Alle nuschelten etwas, das wie ein „Ja...“ klang. Ich nahm meine Tasche hoch und schlenderte aus dem Klassenraum. Maike hatte heute acht Stunden, deswegen musste ich alleine nach Hause.
Ich nahm mein Fahrrad aus dem Ständer und radelte los. Es hatte komischerweise vor ein paar Tagen geschneit, obwohl wir ja erst Herbst haben. Deswegen lag eine Schicht Schnee auf den Straßen. Ich fuhr an ein paar Einfamilienhäusern vorbei. Es war an dieser Stelle glatt, also schob ich mein Fahrrad. Ich nährte mich einem Haus mit großem Garten. Um das Haus herum war ein hoher Holzzaun. Das Haus war verlassen, das viel mir schon beim Einzug auf. Im Zaun fehlten aber ein paar Pfähle. Schnee lag logischerweise auch auf dem Rasen. Doch was war das? Aufeinmal lag da eine Person, wahrscheinlich ein Mädchen, wegen den langen Haaren, auf dem Schnee. Sie sah ganz blass aus. Ich ging ein Stück weiter und sah, dass der komplette Schnee um sie herum Blutrot war. Mein Herz schlug schneller. Ich ging noch ein Stück weiter. Was ich dann sah ließ meine Beine zittern, mir wurde übel und ich ließ mein Fahrrad los, sodass es krachend zu Boden fiel. Ein Schneemann aus blutrotem Schnee stand neben ihr. Die Pulsadern des Mädchens waren aufgeschnitten. Ich fing laut an zu Schreien. Oh Gott... Mir war kotzübel. Menschen kamen zu mir, die vorher auf der Hauptstraße gingen. Ich konnte nur schreien und auf das schreckliche Bild starren. Die Leute sahen nun auch was ich meinte. Jemand rief Polizei und Krankenwagen, eine Frau brachte mich zur Seite und versuchte mich zu beruhigen. Ich hatte mittlerweile angefangen lautstark zu weinen. Ich war so geschockt. Nach wenigen Minuten trafen Polizei und Krankenwagen ein. Ich wusste nicht genau was passierte. Die Lichter waren nicht wie in anderen Büchern, wenn so etwas passiert, beschrieben, beruhigend, sondern sie verstörten mich und alles war einfach nur schrecklich. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ein Sanitäter kam gleich zu mir um nach mir zu sehen. Auch ein Polizist kam zu mir, ich hatte das Mädchen schließlich gefunden. Ein anderer Polizist rief meine Mutter auf der Arbeit an.
Aufeinmal passierte es: Jason kam um die Ecke. Jason muss schließlich auch hier lang, wenn er nach Hause fährt. Er schaute sich um. Dann sah er mich auf dem Stein sitzen. Er kam angelaufen. „Dani?! Was ist denn hier los?“ rief er und kam zu mir. Ich klammerte mich weinend an ihn. „Entschuldigung, und sie sind wer?“ fragte der eine Polizist. „Ich bin ihr bester Freund, Jason Müller.“ Sagte Jason.
Ich war einfach nur so froh, dass er da war. Jason setzte sich neben mich auf den Stein, hielt mich im Arm und streichelte meinen Kopf.
Die ganze Sache hier kam mir einfach nur endlos vor. Nach einiger Zeit traf meine Mutter ein. Sie kam angerannt. „Dani! Oh Gott Dani, ich habe vielleicht einen Schock gekriegt, als die Polizei bei mir angerufen hat!“ rief sie und umarmte mich. „Was ist denn nur passiert?!“ fragte sie völlig durcheinander. „Sie müssen die Mutter von Dani sein?“ fragte der eine Polizist. Meine Mutter nickte. „Ja ich bin Jessica Markings, Danis Mutter. Was ist denn hier passiert?“ fragte sie. Die Polizei erklärte ihr alles.