Samstag, 25. Januar 2014

Berlin Story - Kapitel 10



Kapitel 10
Nachdem meine Mutter und Maike mich erstmal beruhigt hatten, hatte ich erstmal geschlafen. Mittlerweile hatte ich mich auch wieder beruhigt. Warum muss auch immer alles auf einmal kommen...? Jetzt nahm ich das Dreieckstuch erneut ab. Ich hatte auch nicht vor es erneut dran zu machen. Meine Wangen waren heiß und ich fühlte mich verschwitzt.
Ich machte den Verband ab und ging Duschen. Es tat gut. Bevor ich den Verband wieder dran machte, machte ich noch schnell die Creme drauf. Ich gesellte mich zu Mama und Maike ins Wohnzimmer. Ich war ziemlich kaputt. Als ich geschlafen hatte, war Mama losgefahren und hatte lecker Früchtekuchen gekauft. Den aßen wir jetzt. Es lief eine Wiederholung von Shopping Queen. Auf einmal klingelte es. Maike ging zur Tür. „OH MEIN GOTT!“ rief sie. Was ist jetzt los?! Ich rappelte mich genauso wie Mama hoch. Wir eilten zur Tür. Papa stand da. Ich quiekte glücklich und fiel ihm auch um den Hals. Als er sich von uns befreien konnte küsste er Mama und umarmte sie. „Tom, was machst du denn schon hier?“ fragte sie freudig. „Du hast mir erzählt, wie schlecht es Dani und Maike ging, da habe ich es meinem Chef gesagt und er meinte ich soll nach Hause fahren.“ Antwortete Papa. Ich schaute zur Seite. Nur deswegen... extra wegen uns... peinlich...
Papa machte sich erstmal frisch und aß dann auch noch Kuchen.
Danach gingen wir Einkaufen. Ich kaufte mir eine Tüte Gummibären und die neue Jolie. Ich sah eine schöne Tasse. Papa hatte heute Spendiertag und kaufte sie mir. Dazu noch eine Bodylotion. Maike bekam ungefähr dasselbe. Nur von einer anderen Marke und die Tasse mit einem anderen Bild, damit wir sie nicht verwechseln.
Erst als wir wieder zu Hause waren merkte ich, dass ich die Kette von Papa ja schon die ganze Zeit anhatte.
Ich hing den ganzen Abend am Laptop. Während ich Grey’s Anatomy guckte cremte ich mich mit meiner neuen Bodylotion ein. Aus meiner Tasse trank ich schon die ganze Zeit. Ich nahm nochmal die Tropfen.
Irgendwann entschied ich mich zu schlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich sanft von Papa geweckt. Mama war wie immer Arbeiten und Maike war in der Schule. Papa hatte Frühstück gemacht. Er hat sich viel Mühe gegeben, aber wirklich Kochen kann er nicht. Trotzdem schmeckte alles lecker.
Später setzten Papa und ich uns auf die Couch. Ich erzählte ihm alles. Mein Pulli ist zu groß, deswegen konnte ich meine Hände super darin verstecken. Wir redeten lange. Dann musste Papa noch etwas im Haus erledigen. Er war ja schon länger nicht mehr zu Hause, deswegen musste noch einiges erledigt werden. Ich machte es mir in der Zwischenzeit auf dem Sofa bequem und las „City of Glass – Die Chroniken der Unterwelt“ weiter. Ich bin so fasziniert von der Buchreihe. Maike kam auch irgendwann nach Hause. Mama wollte erst heute Abend kommen, weil sie eine Dienstreise hatte. Mittlerweile war mir so langweilig. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Daher spielten Maike, Papa und ich die ganze Zeit irgendwelche Gesellschaftsspiele. Für den nächsten Tag verabredete ich mich mit Cassy und Leandra, zwei meiner besten Freunde, mit denen ich bisher nur über Handy kommuniziert hatte. Ich war zwar noch krankgeschrieben und mein Arm war natürlich noch nicht wieder ganz gesund, aber wir wollten Boarden gehen.

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