Am Abend saßen wir zu viert in
Alex‘ und meinem Zimmer. Es lief Transformers. Wenn auch auf Englisch, es ist
mein Lieblingsfilm. Ich schlief zum Ende hin, wurde dann aber durch Jack
geweckt, der in der Werbepause auf die Toilette gehen wollte und aufstand. Somit
war ich wieder wach. „Na Dornröschen, wieder erwacht aus deinem hundertjährigen
Schlaf?“ fragte Alex lächelnd. Als Antwort bekam er ein gähnen von mir. Ich
zupfte an seinem Pulli. „Kann ich den haben?“ fragte ich. „Noch einen? Ok, aber
den gibst du mir wieder.“ Meinte Alex lachend und zog sich seinen Pulli aus.
Dabei rutschte auch sein T-Shirt hoch und man konnte seinen Oberkörper sehen.
Maria warf mir einen Blick zu, aber ich ignorierte sie und nahm den Pulli
entgegen.
Nachdem ich ihn angezogen und mich wieder an Alex gekuschelt hatte kam auch Jack wieder. Wir sahen den Film zu Ende, dann gingen Jack und Maria wieder. „Echt, das ist mega lieb von euch, dass ihr in einem Zimmer schlaft, damit wir hier zusammen schlafen können.“ Meinte ich schläfrig. „Kein Problem.“ Sagten Maria und Jack wie aus einem Mund. Dann verschwanden sie im Nebenzimmer. Ich nahm meine Abschminktücher und ging zum Spiegel am Schrank. Hinter mir sah ich, dass Alex sich umzog. Er sah einfach so heiß aus.
Nachdem ich mich auch noch eingecremt hatte zog ich mich ebenfalls um. Alex war grade im Badezimmer. Als er wieder da war, ging auch ich mir die Zähne putzen. Ich bürstete meine Haare ein letztes Mal und dann legte ich mich ins Bett. Alex ging nochmal auf Toilette und kam schließlich zu mir. Ich kuschelte mich an ihn. Ich war zwar müde, aber schlafen konnte ich auch nicht wirklich. Alex schien es genauso zu gehen. Meine Gedanken wanderten von einem Thema zum andere, bis sie schließlich wieder bei Robin angelangt waren. Ich hatte wieder mal ein mulmiges Gefühl im Bauch. Ich dachte über alles nach, was bis jetzt passiert ist. Hoffentlich bleibt es dabei, oder besser, hoffentlich trennen sich Mama und Robin wieder. Ich kann ihn einfach nicht ausstehen und ich wollte mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, in zwei Wochen wieder zu Hause, bei IHM zu sein. Er war in letzter Zeit so oft da gewesen. Zu oft für meinen Geschmack und dann auch noch diese Annäherungsversuche...schrecklich. Das mit der Unterwäsche verwirrt mich immer noch. Sollte ich vielleicht mit Mama darüber reden? Und was wird Jack tun?
„Hey, ich höre es in deinem Kopf förmlich rattern, was ist denn los?“ hörte ich Alex fragen. Ich seufzte. „Es ist wegen Robin, er geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich will nicht wieder zurück nach Hause, zumindest nicht solange wie Robin noch da ist. Es macht mir ernsthaft Bauchschmerzen und ich bekomme Angst bei dem Gedanken...“ gestand ich. Ich hörte ein leises seufzen von Alex. „Oh man, er macht dir ja echt zu schaffen...“ meinte Alex. Das mulmige Gefühl wurde immer stärker. „Ich habe das Gefühl, das wir eine Lösung brauchen, ansonsten wirst du heute nicht mehr schlafen...“ sagte Alex nachdenklich und schaltete das Licht wieder an. Er setzte sich mir gegenüber, ließ mir aber die Decke. „Hey, wie wäre es, wenn Maria und ich so oft wie möglich bei dir sein werden, wenn wir in zwei Monaten wieder da sind?“ schlug Alex vor. „Einverstanden, aber was mache ich die nächsten zwei Monate?“ fragte ich. Alex Begeisterung von eben verschwand von seinem Gesicht. „Ok, darüber habe ich nicht nachgedacht...“ gab er zu. „Dann halte dich doch einfach bei Jack auf.“ Sagte er. „Ja schon, aber ich kann ja nicht 24 Stunden am Tag bei Jack sein, das würde ihn auch irgendwann nerven...“ meinte ich. Es klopfte an der Tür. Annabelle, Jasons Mutter, steckte ihren Kopf durch die Tür. „Children, I think it’s time to sleep now.“ Meinte sie freundlich. “Well, we want to, but Oli has a Problem and I’m sure she won’t sleep this night, if we don’t find a way to solve this problem.” Meinte Alex entschuldigend. “Oh, can I help you anyway?” fragte Annabelle. “I don’t think so...sorry...” meinte ich verlegen. Ich wollte ernsthaft nicht mit noch jemandem darüber reden. „Well, thats sad, do you like to tell me what it is about?“ fragte sie weiter. Alex sah mich an. Ich zögerte. “Well...no, not really, sorry, I’m not ready to tell it someone else than my best friends...” meinte ich und sah auf den Boden. “Ok, then I don’t want to bother you any longer. But don’t be awake too long. Try to sleep a bit.” Meinte sie und schloss die Tür wieder. Wir sagten eine Weile nichts. „Ok, ich weiß nicht mehr weiter...Ich glaube man kann da nichts machen...du musst glaube ich mal mit deiner Mutter reden.“ Meinte Alex irgendwann. „Nein, ich will nicht mit ihr darüber reden...!“ sagte ich. Ich war verzweifelt. Tränen stiegen in mir auf und liefen unaufhaltsam meine Wangen entlang. „Nein, nein, nein...nicht weinen, bitte...!“ meinte Alex und rutschte zu mir. Er nahm mich in den Arm. „Ich habe Angst vor ihm! Ich habe Angst vor dem, was vielleicht noch passiert! Aber ich will um Gottes Willen nicht mit Mama darüber reden! Ich brauche eine Lösung! Du und Maria, ihr seid noch zwei verdammte Monate hier und ich bin alleine zu Hause und muss mich vor dem Freund meiner Mutter fürchten...!“ schluchzte ich. „Hey, alles wird wieder gut! Du kriegst das mit den zwei Monaten hin! Wir packen das! Das hast du selbst gesagt. Bleib bei Jack, geh mit den anderen nach draußen oder sonst wo hin, halte dich nicht alleine mit ihm auf...schließe dich zur Not in deinem Zimmer ein! Es wird schon gehen!“ machte Alex mir Mut. Ich nickte. „Ok...“ sagte ich und wischte mir die Tränen weg.
Wir legten uns wieder hin. Alex umarmte mich von hinten. „Und jetzt versuch zu schlafen. Ich werde dich schon beschützen...“ flüsterte Alex mir zu. Ehrlich gesagt fühlte ich mich so wirklich sicherer. Irgendwann schlief ich dann auch ein.
Am nächsten Morgen wurden wir von Annabelle geweckt. Ich ging mich erstmal schön heiß duschen, dann putze ich mir meine Zähne, schminkte mich und föhnte und stylte meine Haare schließlich. Schnell zog ich mir noch was über und ging in Alex‘ und mein Zimmer. Ich nahm mir Ohrringe, Armbänder, einen normalen Ring und ein paar Knuckle-Ringe aus meinem Reise-Schmuckkästchen. Mein style hatte sich auch ein wenig Verändert, seit ich mir die Haare abschneiden lassen habe. Irgendwie cooler und rockiger, nicht mehr so mädchenhaft und manchmal auch ein wenig mit dem Trend gehend. Ich trage meistens nur noch die Sachen die mir gefallen, nicht das, was grade angesagt ist. Heute hatte ich eine Leggins mit Galaxy Print, ein Cropped-Top mit Totenkopfmuster und tiefen Armausschnitt und eine Jeansweste drüber an. Die Leggins ist extra eine High-Waist Hose, sodass man nicht viel von meinem Bauch sah. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Bauch, nur ein wenig Flacher könnte er schon sein. Dann gingen Alex, Maria, Jack und ich zusammen mit Jason zu seinen Eltern in die Küche und aßen erstmal Frühstück. Natürlich gab es auch Tee. Ich liebe Tee. Vor allem da ich keinen Kaffee mag.
Nach dem Frühstück gingen wir ein wenig nach draußen. Jasons Eltern hatten vorgeschlagen, dass wir Fahrräder von Verwandten von ihnen ausleihen können. Also fuhren wir die erstmal abholen. Danach fuhren wir ein wenig damit durch die Gegend. Später saßen wir bei Jason zu Hause. Zu viert saßen wir in Alex und meinem Zimmer.
Heute war Donnerstag.
Es klopfte an der Tür. Es war Annabelle. „Oh, I see you’re all here. So Peter and I, we thought that you maybe want to go shopping one day. So if you want to, you can go today, or maybe tomorrow.” Schlug Annabelle vor. Mein Gesicht erhellte sich sofort. “YES! Of course we want to!” meinte ich sofort. Wir vier steckten die Köpfe zusammen. „Ok, if it’s okay, then we want to go shopping today.” Sagte ich, nachdem wir uns geeinigt hatten. “Ok, of course it’s okay. So I guess that Maria and Alex can find their way around here in London by now. So you don’t need anyone of us. But be back home before 19 o’clock.” Sagte Annabelle und lächelte uns zu.
Also gingen wir los. Die Fahrräder nahmen wir diesmal nicht. Wir nahmen den Bus und die U-Bahn. Ich liebte es zu shoppen. Am Ende des Tages war ich um einige Sachen reicher: En Skater-Skirt, zwei Cropped Tops, eine Leggins, ein paar Vans, drei Knuckle-Rings, eine Infinity Kette und ein paar Unterwäsche. Spitzenunterwäsche. Mittags haben wir Pommes gegessen. Abends gaben wir Annabelle unsere neuen Sachen, da sie angeboten hat, sie zu waschen. Wir gingen schon relativ früh schlafen.
Als wir am nächsten Morgen wieder aufwachten waren unsere Sachen schon gewaschen und getrocknet. Ich nahm mir die Unterwäsche, eines der Cropped- Tops und den Skater-Skirt. Ich zog mir natürlich auch Socken an. Meine Haare hatte ich wie die von Miley Cyrus gestylt. Ich wurde gleich von allen Seiten bewundert. Später saßen wir in unserem Zimmer. Alex lag über mir. „Womit habe ich nur so eine hübsche Freundin verdient?“ fragte er. Ich lächelte. „Naja, ich sehe nur so gut aus, wegen deiner Erlaubnis mir die Haare abzuschneiden. Und dass ich mir noch mehr Ohrlöcher stechen lassen durfte.“ Meinte ich und küsste Alex erneut. Er lachte. „Na dann kann ich ja beruhigt sein.“ Meinte er und gab mir einen Kuss.
Danach redeten wir nicht weiter, unsere Lippen waren anderwärtig beschäftigt. Irgendwann gingen seine Hände unter mein Shirt und er schob meinen Rock etwas runter. Er strich über meinen Bauch. Auch meine Hände wanderten unter sein Shirt. Ich massierte seine Brust. Nach einiger Zeit stöhnte er. Eine Gänsehaut überzog meinen Körper. „Gott, weißt du eigentlich wie heiß das ist?“ fragte ich. „Was meinst du?“ fragte Alex. „Wenn du stöhnst...“ meinte ich und küsste ihn immer und immer wieder. Alex stöhnte erneut. Wie mich das erregte. Ich zog Alex das Shirt über den Kopf. Nach einiger Zeit war ich mein Shirt und meinen Rock los. Kurz darauf hatte auch Alex keine Hose mehr an. „Oho, sexy Unterwäsche.“ Meinte Alex verführerisch. Diese war ich aber auch schnell los. Ebenso wie er seine Boxershorts. „Bist du jetzt bereit?“ flüsterte er. Ich zögerte nicht mehr und ich war mir bei der Sache auch sicher. „Ja...ja, bin ich.“ Flüsterte ich zurück. Glücklicherweise war die Tür abgeschlossen, sodass wir das nun nicht nachholen mussten. Aufeinmal hatte Alex ein Päckchen mit einem Kondom in der Hand. Wo hatte er dass den aufeinmal her? Auch egal.
Doch dann klopfte es an der Tür. „Hey Alex, Oli, wollt ihr mit uns zocken?“ rief Jack von draußen. Er drückte die Klinke runter, konnte aber logischerweise nicht reinkommen. „Hä, wieso ist abgeschlossen?“ fragte er verwundert. Ich sah Alex an. Er war genauso sprachlos und schockiert wie ich. „Ehm...oh, das muss ein Versehen gewesen sein... Geh schon mal vor, wir kommen gleich nach...!“ rief Alex zurück. Jack schien uns nicht wirklich über den Weg zu trauen, das merkte ich an seinem zögern. „Ehm...ok, dann bis gleich...“ meinte er und ich hörte wie er wegging.
Wir beide stürzten uns förmlich auf unsere Kleidung. So schnell wie möglich zogen wir uns wieder an. Dann stürzten wir in Richtung von Jacks und Marias Zimmer. Vor der Tür verlangsamten wir uns wieder und versuchten möglichst neutral auszusehen. Dann traten wir ein. Maria und Jack empfingen uns mit einem breiten Grinsen. Ich schaute verlegen auf den Boden und ich konnte spüren, wie mir das Blut ins Gesicht floss. Alex hatte aber sein Pokerface aufgesetzt. Einer der Gründe warum ich ihn so liebe. Man sah ihm so etwas echt nie an. „Naaa?“ fragte Maria. In mir kam etwas hoch. Auch wenn ich nicht genau sagen konnte was es ist, kam es mir nicht gut vor. Sie konnten sich natürlich denken, wobei sie uns grade gestört hatten.
Ich ließ mich aufs Bett fallen. „Ok, was wollen wir zocken?“ fragte ich ablenkend. „Ach ich weiß nicht, wie wäre es mit Wahrheit oder Pflicht? Da fällt mir sogar gleich eine Frage ein...“ meinte Jack mit einem breiten Grinsen. Jetzt wusste ich was es war, dass in mir hochkam. Es war Wut. Wut, weil sie einen NIE in Ruhe lassen. Vorallem bei Maria hätte ich echt gedacht, dass sie es langsam lassen könnte.
Die Wut vermischte sich aber langsam mit Tränen. Tränen der Verzweiflung.
„Spar dir deine Frage!“ fauchte ich. „Euch beide geht es echt einen Dreck an, was in dem Zimmer nebenan grade passiert ist! Und Maria, ich hatte echt gedacht, dass du dich gebessert hättest, aber du tust grade so, als ob unser Streit nie gewesen! Du kannst es echt nicht lassen!“ fügte ich noch unter Tränen hinzu. Dann ging ich aus dem Zimmer und flüchtete mich auf die Toilette.
Nachdem ich ihn angezogen und mich wieder an Alex gekuschelt hatte kam auch Jack wieder. Wir sahen den Film zu Ende, dann gingen Jack und Maria wieder. „Echt, das ist mega lieb von euch, dass ihr in einem Zimmer schlaft, damit wir hier zusammen schlafen können.“ Meinte ich schläfrig. „Kein Problem.“ Sagten Maria und Jack wie aus einem Mund. Dann verschwanden sie im Nebenzimmer. Ich nahm meine Abschminktücher und ging zum Spiegel am Schrank. Hinter mir sah ich, dass Alex sich umzog. Er sah einfach so heiß aus.
Nachdem ich mich auch noch eingecremt hatte zog ich mich ebenfalls um. Alex war grade im Badezimmer. Als er wieder da war, ging auch ich mir die Zähne putzen. Ich bürstete meine Haare ein letztes Mal und dann legte ich mich ins Bett. Alex ging nochmal auf Toilette und kam schließlich zu mir. Ich kuschelte mich an ihn. Ich war zwar müde, aber schlafen konnte ich auch nicht wirklich. Alex schien es genauso zu gehen. Meine Gedanken wanderten von einem Thema zum andere, bis sie schließlich wieder bei Robin angelangt waren. Ich hatte wieder mal ein mulmiges Gefühl im Bauch. Ich dachte über alles nach, was bis jetzt passiert ist. Hoffentlich bleibt es dabei, oder besser, hoffentlich trennen sich Mama und Robin wieder. Ich kann ihn einfach nicht ausstehen und ich wollte mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, in zwei Wochen wieder zu Hause, bei IHM zu sein. Er war in letzter Zeit so oft da gewesen. Zu oft für meinen Geschmack und dann auch noch diese Annäherungsversuche...schrecklich. Das mit der Unterwäsche verwirrt mich immer noch. Sollte ich vielleicht mit Mama darüber reden? Und was wird Jack tun?
„Hey, ich höre es in deinem Kopf förmlich rattern, was ist denn los?“ hörte ich Alex fragen. Ich seufzte. „Es ist wegen Robin, er geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich will nicht wieder zurück nach Hause, zumindest nicht solange wie Robin noch da ist. Es macht mir ernsthaft Bauchschmerzen und ich bekomme Angst bei dem Gedanken...“ gestand ich. Ich hörte ein leises seufzen von Alex. „Oh man, er macht dir ja echt zu schaffen...“ meinte Alex. Das mulmige Gefühl wurde immer stärker. „Ich habe das Gefühl, das wir eine Lösung brauchen, ansonsten wirst du heute nicht mehr schlafen...“ sagte Alex nachdenklich und schaltete das Licht wieder an. Er setzte sich mir gegenüber, ließ mir aber die Decke. „Hey, wie wäre es, wenn Maria und ich so oft wie möglich bei dir sein werden, wenn wir in zwei Monaten wieder da sind?“ schlug Alex vor. „Einverstanden, aber was mache ich die nächsten zwei Monate?“ fragte ich. Alex Begeisterung von eben verschwand von seinem Gesicht. „Ok, darüber habe ich nicht nachgedacht...“ gab er zu. „Dann halte dich doch einfach bei Jack auf.“ Sagte er. „Ja schon, aber ich kann ja nicht 24 Stunden am Tag bei Jack sein, das würde ihn auch irgendwann nerven...“ meinte ich. Es klopfte an der Tür. Annabelle, Jasons Mutter, steckte ihren Kopf durch die Tür. „Children, I think it’s time to sleep now.“ Meinte sie freundlich. “Well, we want to, but Oli has a Problem and I’m sure she won’t sleep this night, if we don’t find a way to solve this problem.” Meinte Alex entschuldigend. “Oh, can I help you anyway?” fragte Annabelle. “I don’t think so...sorry...” meinte ich verlegen. Ich wollte ernsthaft nicht mit noch jemandem darüber reden. „Well, thats sad, do you like to tell me what it is about?“ fragte sie weiter. Alex sah mich an. Ich zögerte. “Well...no, not really, sorry, I’m not ready to tell it someone else than my best friends...” meinte ich und sah auf den Boden. “Ok, then I don’t want to bother you any longer. But don’t be awake too long. Try to sleep a bit.” Meinte sie und schloss die Tür wieder. Wir sagten eine Weile nichts. „Ok, ich weiß nicht mehr weiter...Ich glaube man kann da nichts machen...du musst glaube ich mal mit deiner Mutter reden.“ Meinte Alex irgendwann. „Nein, ich will nicht mit ihr darüber reden...!“ sagte ich. Ich war verzweifelt. Tränen stiegen in mir auf und liefen unaufhaltsam meine Wangen entlang. „Nein, nein, nein...nicht weinen, bitte...!“ meinte Alex und rutschte zu mir. Er nahm mich in den Arm. „Ich habe Angst vor ihm! Ich habe Angst vor dem, was vielleicht noch passiert! Aber ich will um Gottes Willen nicht mit Mama darüber reden! Ich brauche eine Lösung! Du und Maria, ihr seid noch zwei verdammte Monate hier und ich bin alleine zu Hause und muss mich vor dem Freund meiner Mutter fürchten...!“ schluchzte ich. „Hey, alles wird wieder gut! Du kriegst das mit den zwei Monaten hin! Wir packen das! Das hast du selbst gesagt. Bleib bei Jack, geh mit den anderen nach draußen oder sonst wo hin, halte dich nicht alleine mit ihm auf...schließe dich zur Not in deinem Zimmer ein! Es wird schon gehen!“ machte Alex mir Mut. Ich nickte. „Ok...“ sagte ich und wischte mir die Tränen weg.
Wir legten uns wieder hin. Alex umarmte mich von hinten. „Und jetzt versuch zu schlafen. Ich werde dich schon beschützen...“ flüsterte Alex mir zu. Ehrlich gesagt fühlte ich mich so wirklich sicherer. Irgendwann schlief ich dann auch ein.
Am nächsten Morgen wurden wir von Annabelle geweckt. Ich ging mich erstmal schön heiß duschen, dann putze ich mir meine Zähne, schminkte mich und föhnte und stylte meine Haare schließlich. Schnell zog ich mir noch was über und ging in Alex‘ und mein Zimmer. Ich nahm mir Ohrringe, Armbänder, einen normalen Ring und ein paar Knuckle-Ringe aus meinem Reise-Schmuckkästchen. Mein style hatte sich auch ein wenig Verändert, seit ich mir die Haare abschneiden lassen habe. Irgendwie cooler und rockiger, nicht mehr so mädchenhaft und manchmal auch ein wenig mit dem Trend gehend. Ich trage meistens nur noch die Sachen die mir gefallen, nicht das, was grade angesagt ist. Heute hatte ich eine Leggins mit Galaxy Print, ein Cropped-Top mit Totenkopfmuster und tiefen Armausschnitt und eine Jeansweste drüber an. Die Leggins ist extra eine High-Waist Hose, sodass man nicht viel von meinem Bauch sah. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Bauch, nur ein wenig Flacher könnte er schon sein. Dann gingen Alex, Maria, Jack und ich zusammen mit Jason zu seinen Eltern in die Küche und aßen erstmal Frühstück. Natürlich gab es auch Tee. Ich liebe Tee. Vor allem da ich keinen Kaffee mag.
Nach dem Frühstück gingen wir ein wenig nach draußen. Jasons Eltern hatten vorgeschlagen, dass wir Fahrräder von Verwandten von ihnen ausleihen können. Also fuhren wir die erstmal abholen. Danach fuhren wir ein wenig damit durch die Gegend. Später saßen wir bei Jason zu Hause. Zu viert saßen wir in Alex und meinem Zimmer.
Heute war Donnerstag.
Es klopfte an der Tür. Es war Annabelle. „Oh, I see you’re all here. So Peter and I, we thought that you maybe want to go shopping one day. So if you want to, you can go today, or maybe tomorrow.” Schlug Annabelle vor. Mein Gesicht erhellte sich sofort. “YES! Of course we want to!” meinte ich sofort. Wir vier steckten die Köpfe zusammen. „Ok, if it’s okay, then we want to go shopping today.” Sagte ich, nachdem wir uns geeinigt hatten. “Ok, of course it’s okay. So I guess that Maria and Alex can find their way around here in London by now. So you don’t need anyone of us. But be back home before 19 o’clock.” Sagte Annabelle und lächelte uns zu.
Also gingen wir los. Die Fahrräder nahmen wir diesmal nicht. Wir nahmen den Bus und die U-Bahn. Ich liebte es zu shoppen. Am Ende des Tages war ich um einige Sachen reicher: En Skater-Skirt, zwei Cropped Tops, eine Leggins, ein paar Vans, drei Knuckle-Rings, eine Infinity Kette und ein paar Unterwäsche. Spitzenunterwäsche. Mittags haben wir Pommes gegessen. Abends gaben wir Annabelle unsere neuen Sachen, da sie angeboten hat, sie zu waschen. Wir gingen schon relativ früh schlafen.
Als wir am nächsten Morgen wieder aufwachten waren unsere Sachen schon gewaschen und getrocknet. Ich nahm mir die Unterwäsche, eines der Cropped- Tops und den Skater-Skirt. Ich zog mir natürlich auch Socken an. Meine Haare hatte ich wie die von Miley Cyrus gestylt. Ich wurde gleich von allen Seiten bewundert. Später saßen wir in unserem Zimmer. Alex lag über mir. „Womit habe ich nur so eine hübsche Freundin verdient?“ fragte er. Ich lächelte. „Naja, ich sehe nur so gut aus, wegen deiner Erlaubnis mir die Haare abzuschneiden. Und dass ich mir noch mehr Ohrlöcher stechen lassen durfte.“ Meinte ich und küsste Alex erneut. Er lachte. „Na dann kann ich ja beruhigt sein.“ Meinte er und gab mir einen Kuss.
Danach redeten wir nicht weiter, unsere Lippen waren anderwärtig beschäftigt. Irgendwann gingen seine Hände unter mein Shirt und er schob meinen Rock etwas runter. Er strich über meinen Bauch. Auch meine Hände wanderten unter sein Shirt. Ich massierte seine Brust. Nach einiger Zeit stöhnte er. Eine Gänsehaut überzog meinen Körper. „Gott, weißt du eigentlich wie heiß das ist?“ fragte ich. „Was meinst du?“ fragte Alex. „Wenn du stöhnst...“ meinte ich und küsste ihn immer und immer wieder. Alex stöhnte erneut. Wie mich das erregte. Ich zog Alex das Shirt über den Kopf. Nach einiger Zeit war ich mein Shirt und meinen Rock los. Kurz darauf hatte auch Alex keine Hose mehr an. „Oho, sexy Unterwäsche.“ Meinte Alex verführerisch. Diese war ich aber auch schnell los. Ebenso wie er seine Boxershorts. „Bist du jetzt bereit?“ flüsterte er. Ich zögerte nicht mehr und ich war mir bei der Sache auch sicher. „Ja...ja, bin ich.“ Flüsterte ich zurück. Glücklicherweise war die Tür abgeschlossen, sodass wir das nun nicht nachholen mussten. Aufeinmal hatte Alex ein Päckchen mit einem Kondom in der Hand. Wo hatte er dass den aufeinmal her? Auch egal.
Doch dann klopfte es an der Tür. „Hey Alex, Oli, wollt ihr mit uns zocken?“ rief Jack von draußen. Er drückte die Klinke runter, konnte aber logischerweise nicht reinkommen. „Hä, wieso ist abgeschlossen?“ fragte er verwundert. Ich sah Alex an. Er war genauso sprachlos und schockiert wie ich. „Ehm...oh, das muss ein Versehen gewesen sein... Geh schon mal vor, wir kommen gleich nach...!“ rief Alex zurück. Jack schien uns nicht wirklich über den Weg zu trauen, das merkte ich an seinem zögern. „Ehm...ok, dann bis gleich...“ meinte er und ich hörte wie er wegging.
Wir beide stürzten uns förmlich auf unsere Kleidung. So schnell wie möglich zogen wir uns wieder an. Dann stürzten wir in Richtung von Jacks und Marias Zimmer. Vor der Tür verlangsamten wir uns wieder und versuchten möglichst neutral auszusehen. Dann traten wir ein. Maria und Jack empfingen uns mit einem breiten Grinsen. Ich schaute verlegen auf den Boden und ich konnte spüren, wie mir das Blut ins Gesicht floss. Alex hatte aber sein Pokerface aufgesetzt. Einer der Gründe warum ich ihn so liebe. Man sah ihm so etwas echt nie an. „Naaa?“ fragte Maria. In mir kam etwas hoch. Auch wenn ich nicht genau sagen konnte was es ist, kam es mir nicht gut vor. Sie konnten sich natürlich denken, wobei sie uns grade gestört hatten.
Ich ließ mich aufs Bett fallen. „Ok, was wollen wir zocken?“ fragte ich ablenkend. „Ach ich weiß nicht, wie wäre es mit Wahrheit oder Pflicht? Da fällt mir sogar gleich eine Frage ein...“ meinte Jack mit einem breiten Grinsen. Jetzt wusste ich was es war, dass in mir hochkam. Es war Wut. Wut, weil sie einen NIE in Ruhe lassen. Vorallem bei Maria hätte ich echt gedacht, dass sie es langsam lassen könnte.
Die Wut vermischte sich aber langsam mit Tränen. Tränen der Verzweiflung.
„Spar dir deine Frage!“ fauchte ich. „Euch beide geht es echt einen Dreck an, was in dem Zimmer nebenan grade passiert ist! Und Maria, ich hatte echt gedacht, dass du dich gebessert hättest, aber du tust grade so, als ob unser Streit nie gewesen! Du kannst es echt nicht lassen!“ fügte ich noch unter Tränen hinzu. Dann ging ich aus dem Zimmer und flüchtete mich auf die Toilette.
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