Ich hatte eine ganze Weile nur
stumm weinend auf dem Toilettendeckel gesessen. Vor ein paar Minuten hatte ich
noch mit Alex in einem Bett gelegen und war kurz davor mein erstes Mal zu
haben, dann war ich mal wieder total
ausgerastet, als es darum ging und jetzt saß ich völlig verstört hier im
Badezimmer. Dazu kam noch, dass ich eben ziemlich heftige Bauchschmerzen
bekommen hatte. Ich hörte Schritte. Sie kamen näher. Dann klopfte es an der
Badezimmertür. „Oli? Geht es dir gut?“ hörte ich Alex fragen. Ich zog die Nase
hoch. „Ja...“ meinte ich nur und wischte an meinen Augen rum. „Bist du dir
sicher? Du bist jetzt schon eine ganze Weile darin.“ Alex klang ernsthaft
besorgt. „Ja, nein, alles gut, wirklich...“ versicherte ich ihm, auch wenn ich
wusste, dass es nicht so war. „Komm raus, dann gehen wir wieder ins Zimmer.“
Meinte er. Ich erhob mich und ging zum Spiegel. Meine Augen waren ganz rot von
den Tränen. Glücklicherweise trug ich wie immer wasserfesten Mascara. Dann schloss
ich die Tür auf. Alex legte mir die Hand auf die Schulter und wir gingen zurück
in unser Zimmer. Wir setzten uns aufs Bett. Alex schloss mich in seine Arme,
ich kuschelte mich an ihn und wir sagten einfach nichts mehr. Aufeinmal war ich
hundemüde, aber meine Bauchschmerzen hielten mich wach.
Dann wurde mir schmerzlich bewusst, woher die Bauchschmerzen kamen. „Oh, Mist...“ murmelte ich und stand auf. „Was ist...?“ fragte Alex überrascht. Ich ging zu meiner Kosmetik Tasche und nahm eine Binde raus. Die Bauchschmerzen kamen durch meine Tage. Ich verschwand im Badezimmer. Ein Glück war noch kein Blut in meiner Unterhose. Schnell kehrte ich wieder zu Alex ins Zimmer zurück, damit er sich nicht noch mehr unnötige Sorgen machen musste. „Was war denn los?“ fragte er. „Ich habe meine Tage bekommen. Nichts Schlimmes.“ Meinte ich und zwinkerte Alex zu. Er nickte. Ich holte mir erstmal eine Jogginghose und ein Top aus meiner Tasche. Das war jetzt irgendwie passender und angenehmer zu ertragen. Nachdem ich mich umgezogen hatte legte ich mich wieder zurück zu Alex.
Den Rest des Tages blieben wir in unserem Zimmer und uns störte auch niemand. Essen bekamen wir aber natürlich schon.
Abends fiel ich mal wieder in einen unruhigen Schlaf und ich hatte einen Albtraum. Es ging um Robin. Er wollte mich...naja...ist ja klar, was ich meine.
Ich wachte schweißgebadet auf und ich saß aufrecht im Bett. Alex schien wach zu sein. „Hey, alles gut?“ fragte er. Ich sagte nichts, sondern vergrub mein Gesicht einfach an seiner Halsbeuge. Ich fing an zu weinen...mal wieder. „Hey, wow, alles gut...schhht...Hattest du einen Alptraum?“ fragte er ruhig. „Ja...“ schluchzte ich. Er strich mir beruhigend über den Kopf und küsste ihn. „Magst du darüber reden?“ fragte er leise. „Ich...ich...“ ich konnte nicht wirklich reden, die Tränen schnürten meine Kehle zu. „Es...es war Robin.“ Stieß ich hervor. „Robin? Was ist mit Robin?“ fragte Alex. „Ich habe geträumt, dass...dass er mich...“ weiter kam ich nicht, weil ich wieder weinen musste. „Wollte er dich etwa ver...“ auch er wagte es nicht das Wort auszusprechen. „Ja...“ sagte ich mit erstickter Stimme. „Um Gottes Willen...“ meinte Alex nur und drückte mich noch mehr an sich. Dann hielt er mich wieder nur die ganze Zeit.
Ich hörte sein Herz pochen und fühlte es auch. Es war so beruhigend, dass ich irgendwann einfach einschlief.
Am nächsten morgen fühlte ich mich wie gerädert. Getrocknete Tränen klebten noch auf meinem Gesicht. Ein unschönes Gefühl. Der Schock von dieser Nacht steckte noch immer in meinen Knochen. Und meine Bauchschmerzen wurden auch nicht sonderlich besser. Erstmal nahm ich also eine Tablette gegen Regelschmerzen. Dann ging ich ins Badezimmer.
Die nächsten Nächte wurde ich weiter von Alpträumen geplagt. Die meisten Tage war Alex wach, einige aber nicht. In diesen Nächten saß ich dann weinend auf dem Toilettendeckel.
So wie auch in dieser Nacht. Natürlich weinte ich nicht laut, zumindest bemühte ich mich darum. Aufeinmal hörte ich Schritte, dann wollte jemand ins Badezimmer. Ich hörte von draußen nur ein „Ehm...“ und erkannte sofort, dass es sich um Jack handelte. „Keine Sorge, ich bin gleich wieder raus.“ Sagte ich und bemühte mich möglichst normal zu klingen. „Ach du bist es...“ meinte Jack. Ich betätigte die Toilettenspülung, nur damit es so aussah, als ob ich wirklich nur auf Toilette war. Dann wusch ich mir noch die Hände. Meine Augen waren ganz rot und schmerzten, ist ja logisch, wenn man weint. Schließlich schloss ich die Tür wieder auf und wollte mich einfach an Jack vorbeidrängeln, sodass er meine roten Augen nicht bemerkte, aber es gelang mir nicht. Jack packte mich am Arm. „Hast du geweint?“ fragte er. Ich schaute weg. „Ich...ja...nein...“ meinte ich nur. „Hey, was ist los?“ fragte Jack weiter. „Ich...seit Tagen habe ich Alpträume. Es geht immer um Robin und dass er mich...naja du weißt schon...meistens ist Alex wach, manchmal aber nicht, so wie heute...“ meinte ich nur und schaute immer noch weg. Ich konnte spüren, wie Jack mich fassungslos anstarrte. Aufeinmal umarmte er mich einfach. Erst war ich überrascht, dann erwiderte ich die Umarmung aber und klammerte mich förmlich an Jack. Ich weinte wieder, auch wenn ich es erst gar nicht wollte, aber er ist schließlich mein Bruder. „Ok, geh am besten wieder zu Alex zurück.“ Meinte Jack nach einiger Zeit. Ich löste mich und nickte. Jack wischte meine Tränen weg und brachte mich dann zu meinem Zimmer. Ich hörte, wie er danach, wie er es von Anfang an geplant hatte, auf die Toilette ging.
Als ich mich zu Alex ins Bett legte, wachte er auf. „Sorry, dass ich dich geweckt habe...ich war auf Toilette.“ Flüsterte ich. Von Alex gab es nur ein „Mhmm...“. Er drehte sich zu mir um. „Hattest du wieder den Alptraum...?“ fragte er schlaftrunken. Ich schwieg. Alex sah zu mir auf und wartete. „Hey?“ fragte er. „Ich...ja...“ meinte ich. Alex setzte sich auf. „Dann sag das doch gleich...“ meinte er und nahm mich wieder in den Arm. „Jedes Mal, wenn du mich in den Arm nimmst, fühle ich mich sicher...so als ob mir nichts und niemand etwas anhaben könnte...“ meinte ich und atmete tief durch. Ich liebte Alex Geruch einfach über alles. Alex drückte mich an sich. „Dann lasse ich dich am besten gar nicht wieder los...“ scherzte Alex. Ich lächelte nur und schloss meine Augen. Ich hörte, wie Alex noch etwas sagte, aber ich war schon wieder im Halbschlaf. Halb sitzend schlief ich also ein.
Am nächsten Morgen tat mein Hals total weh, aber ich hatte den Rest der Nacht hatte ich vernünftig geschlafen und fühlte mich auch relativ ausgeruht.
Peter schlug vor ins Freibad zu gehen. Alle waren einverstanden, also packten wir unsere Taschen und fuhren ins Freibad. Ich hatte einen Schwarzen Bikini mit roten Punkten, der im Nacken zusammengebunden wurde. Maria hatte einen Marine Blauen Bikini, der ebenfalls im Nacken zusammengebunden wurde und darüber eine etwas hellere Schwimmshorts an. Die Jungs hatten beide eine Badehose mit großem Blütenmuster drauf an, also so eine Hawaii-Badehose. Jack eine Rote und Alex eine Orange. Jason hatte eine ganz normale rote an. Wir legten uns zwar zusammen mit Jasons Familie zusammen hin, aber die Kinder gingen alleine los. Das Freibad war echt riesig. Zuerst gingen wir alle fünf zusammen rein, später gingen oder vielmehr schwammen Alex und ich von den anderen Weg an den Rand. Alex hob mich hoch und drückte mich gegen die Beckenwand, sodass ich meine Beine um seine Hüfte schlingen konnte. Dann kamen sich unsere Gesichter immer näher, bis wir schließlich die ganze Zeigt rumknutschten. Die Welt um mich herum verschwamm und ich hörte nur noch ein Wirrwarr aus Stimmen. Jetzt gab es nur noch Alex und mich. Gierig tasteten seine Lippen nach meinen, als ob es das letzte Mal wäre, dass wir uns jemals küssten. Er wurde immer gieriger. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, fuhr ihm mit meinen Händen durch die Haare. Ich wollte, dass dieser Moment niemals aufhört. Doch aufeinmal wurde der Himmel dunkel und ein relativ lauter Donner ertönte. Ich erschrak so, dass ich Alex von mir weg stieß. Alle schauten auf zum Himmel. Nach einigen Momenten ertönte dann eine Durchsage durch die Lautsprecher. Ich verstand kein Wort, aber ich wusste dass dies bedeutete, dass die Leute sofort aus dem Wasser kommen sollen und das Schwimmbad geschlossen wird. Das heißt es schließlich immer.
Eben noch war so schönes Wetter gewesen und jetzt aufeinmal ein Gewitter. Schon ein bisschen verwirrend. Wir suchten die anderen und begaben uns dann zu unseren Handtüchern. Jason Eltern warteten schon. Wir waren rechtzeitig bei den Umkleidekabinen, sodass wir uns noch umziehen konnten. Als wir wieder rauskamen standen die Leute Schlange. Meine Haare waren schon längst wieder trocken. Ich hatte sie schon in der Umkleidekabine gestylt. Auch die Haare von den Jungs waren schon trocken. Auch sie hatten schon gestylte Haare, Nur Maria hatte noch nasse Haare. „Das ist dann wohl der Preis für lange Haare.“ Scherzte Maria. Alle lachten. Nachdem wir aus dem Schwimmbad raus waren überlegten wir, was wir unternehmen konnten. Auch wenn es regnete und gewitterte war es ganz schön warm. Da wir auch alle Schirme dabei hatten beschlossen wir in die Stadt zu gehen. Also shoppen...mal wieder. Aber zuerst gingen wir in ein Eiscafé um Eis zu essen. Als wir wieder rausgingen klarte der Himmel langsam auf und das Gewitter hatte auch schon lange aufgehört. Danach gingen wir dann nochmal shoppen. Wir waren grade in einem Laden an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann, da sah ich es: ein Of Mice & Men Top. Auch wenn ich nur ein wenig Of Mice & Men höre, wusste ich, dass ich das Top Brauche. Es gab auch noch einen Pulli, ein Beanie und ein Wristband. Ich MUSSTE die Sachen einfach haben. Ich habe ja auch schon relativ viele Sachen von All Time Low, von daher konnte ich mir das erlauben. Nachdem ich bezahlt hatte ging ich neben Jack. Maria, Alex und Jason gingen ein Stück vor uns. „Vorhin im Schwimmbad...Alex und du...“ grinste Jack. Ich musste auch grinsen. „Ja...ich kann mir denken wie das ausgesehen haben muss...“ meinte ich. Jack lachte. „Ja, wir haben euch übrigens gestalkt.“ Meinte er. Ich lachte. „Na super...“ sagte ich nur. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder zu Jason nach Hause. Annabelle wusch die Sachen sofort und warf sie danach in den Trockner, sodass wir sie theoretisch Abends auch anziehen konnten. Ich tat es auch, genauso wie Maria, die Jungs legten da nicht so großen Wert drauf.
Dann wurde mir schmerzlich bewusst, woher die Bauchschmerzen kamen. „Oh, Mist...“ murmelte ich und stand auf. „Was ist...?“ fragte Alex überrascht. Ich ging zu meiner Kosmetik Tasche und nahm eine Binde raus. Die Bauchschmerzen kamen durch meine Tage. Ich verschwand im Badezimmer. Ein Glück war noch kein Blut in meiner Unterhose. Schnell kehrte ich wieder zu Alex ins Zimmer zurück, damit er sich nicht noch mehr unnötige Sorgen machen musste. „Was war denn los?“ fragte er. „Ich habe meine Tage bekommen. Nichts Schlimmes.“ Meinte ich und zwinkerte Alex zu. Er nickte. Ich holte mir erstmal eine Jogginghose und ein Top aus meiner Tasche. Das war jetzt irgendwie passender und angenehmer zu ertragen. Nachdem ich mich umgezogen hatte legte ich mich wieder zurück zu Alex.
Den Rest des Tages blieben wir in unserem Zimmer und uns störte auch niemand. Essen bekamen wir aber natürlich schon.
Abends fiel ich mal wieder in einen unruhigen Schlaf und ich hatte einen Albtraum. Es ging um Robin. Er wollte mich...naja...ist ja klar, was ich meine.
Ich wachte schweißgebadet auf und ich saß aufrecht im Bett. Alex schien wach zu sein. „Hey, alles gut?“ fragte er. Ich sagte nichts, sondern vergrub mein Gesicht einfach an seiner Halsbeuge. Ich fing an zu weinen...mal wieder. „Hey, wow, alles gut...schhht...Hattest du einen Alptraum?“ fragte er ruhig. „Ja...“ schluchzte ich. Er strich mir beruhigend über den Kopf und küsste ihn. „Magst du darüber reden?“ fragte er leise. „Ich...ich...“ ich konnte nicht wirklich reden, die Tränen schnürten meine Kehle zu. „Es...es war Robin.“ Stieß ich hervor. „Robin? Was ist mit Robin?“ fragte Alex. „Ich habe geträumt, dass...dass er mich...“ weiter kam ich nicht, weil ich wieder weinen musste. „Wollte er dich etwa ver...“ auch er wagte es nicht das Wort auszusprechen. „Ja...“ sagte ich mit erstickter Stimme. „Um Gottes Willen...“ meinte Alex nur und drückte mich noch mehr an sich. Dann hielt er mich wieder nur die ganze Zeit.
Ich hörte sein Herz pochen und fühlte es auch. Es war so beruhigend, dass ich irgendwann einfach einschlief.
Am nächsten morgen fühlte ich mich wie gerädert. Getrocknete Tränen klebten noch auf meinem Gesicht. Ein unschönes Gefühl. Der Schock von dieser Nacht steckte noch immer in meinen Knochen. Und meine Bauchschmerzen wurden auch nicht sonderlich besser. Erstmal nahm ich also eine Tablette gegen Regelschmerzen. Dann ging ich ins Badezimmer.
Die nächsten Nächte wurde ich weiter von Alpträumen geplagt. Die meisten Tage war Alex wach, einige aber nicht. In diesen Nächten saß ich dann weinend auf dem Toilettendeckel.
So wie auch in dieser Nacht. Natürlich weinte ich nicht laut, zumindest bemühte ich mich darum. Aufeinmal hörte ich Schritte, dann wollte jemand ins Badezimmer. Ich hörte von draußen nur ein „Ehm...“ und erkannte sofort, dass es sich um Jack handelte. „Keine Sorge, ich bin gleich wieder raus.“ Sagte ich und bemühte mich möglichst normal zu klingen. „Ach du bist es...“ meinte Jack. Ich betätigte die Toilettenspülung, nur damit es so aussah, als ob ich wirklich nur auf Toilette war. Dann wusch ich mir noch die Hände. Meine Augen waren ganz rot und schmerzten, ist ja logisch, wenn man weint. Schließlich schloss ich die Tür wieder auf und wollte mich einfach an Jack vorbeidrängeln, sodass er meine roten Augen nicht bemerkte, aber es gelang mir nicht. Jack packte mich am Arm. „Hast du geweint?“ fragte er. Ich schaute weg. „Ich...ja...nein...“ meinte ich nur. „Hey, was ist los?“ fragte Jack weiter. „Ich...seit Tagen habe ich Alpträume. Es geht immer um Robin und dass er mich...naja du weißt schon...meistens ist Alex wach, manchmal aber nicht, so wie heute...“ meinte ich nur und schaute immer noch weg. Ich konnte spüren, wie Jack mich fassungslos anstarrte. Aufeinmal umarmte er mich einfach. Erst war ich überrascht, dann erwiderte ich die Umarmung aber und klammerte mich förmlich an Jack. Ich weinte wieder, auch wenn ich es erst gar nicht wollte, aber er ist schließlich mein Bruder. „Ok, geh am besten wieder zu Alex zurück.“ Meinte Jack nach einiger Zeit. Ich löste mich und nickte. Jack wischte meine Tränen weg und brachte mich dann zu meinem Zimmer. Ich hörte, wie er danach, wie er es von Anfang an geplant hatte, auf die Toilette ging.
Als ich mich zu Alex ins Bett legte, wachte er auf. „Sorry, dass ich dich geweckt habe...ich war auf Toilette.“ Flüsterte ich. Von Alex gab es nur ein „Mhmm...“. Er drehte sich zu mir um. „Hattest du wieder den Alptraum...?“ fragte er schlaftrunken. Ich schwieg. Alex sah zu mir auf und wartete. „Hey?“ fragte er. „Ich...ja...“ meinte ich. Alex setzte sich auf. „Dann sag das doch gleich...“ meinte er und nahm mich wieder in den Arm. „Jedes Mal, wenn du mich in den Arm nimmst, fühle ich mich sicher...so als ob mir nichts und niemand etwas anhaben könnte...“ meinte ich und atmete tief durch. Ich liebte Alex Geruch einfach über alles. Alex drückte mich an sich. „Dann lasse ich dich am besten gar nicht wieder los...“ scherzte Alex. Ich lächelte nur und schloss meine Augen. Ich hörte, wie Alex noch etwas sagte, aber ich war schon wieder im Halbschlaf. Halb sitzend schlief ich also ein.
Am nächsten Morgen tat mein Hals total weh, aber ich hatte den Rest der Nacht hatte ich vernünftig geschlafen und fühlte mich auch relativ ausgeruht.
Peter schlug vor ins Freibad zu gehen. Alle waren einverstanden, also packten wir unsere Taschen und fuhren ins Freibad. Ich hatte einen Schwarzen Bikini mit roten Punkten, der im Nacken zusammengebunden wurde. Maria hatte einen Marine Blauen Bikini, der ebenfalls im Nacken zusammengebunden wurde und darüber eine etwas hellere Schwimmshorts an. Die Jungs hatten beide eine Badehose mit großem Blütenmuster drauf an, also so eine Hawaii-Badehose. Jack eine Rote und Alex eine Orange. Jason hatte eine ganz normale rote an. Wir legten uns zwar zusammen mit Jasons Familie zusammen hin, aber die Kinder gingen alleine los. Das Freibad war echt riesig. Zuerst gingen wir alle fünf zusammen rein, später gingen oder vielmehr schwammen Alex und ich von den anderen Weg an den Rand. Alex hob mich hoch und drückte mich gegen die Beckenwand, sodass ich meine Beine um seine Hüfte schlingen konnte. Dann kamen sich unsere Gesichter immer näher, bis wir schließlich die ganze Zeigt rumknutschten. Die Welt um mich herum verschwamm und ich hörte nur noch ein Wirrwarr aus Stimmen. Jetzt gab es nur noch Alex und mich. Gierig tasteten seine Lippen nach meinen, als ob es das letzte Mal wäre, dass wir uns jemals küssten. Er wurde immer gieriger. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, fuhr ihm mit meinen Händen durch die Haare. Ich wollte, dass dieser Moment niemals aufhört. Doch aufeinmal wurde der Himmel dunkel und ein relativ lauter Donner ertönte. Ich erschrak so, dass ich Alex von mir weg stieß. Alle schauten auf zum Himmel. Nach einigen Momenten ertönte dann eine Durchsage durch die Lautsprecher. Ich verstand kein Wort, aber ich wusste dass dies bedeutete, dass die Leute sofort aus dem Wasser kommen sollen und das Schwimmbad geschlossen wird. Das heißt es schließlich immer.
Eben noch war so schönes Wetter gewesen und jetzt aufeinmal ein Gewitter. Schon ein bisschen verwirrend. Wir suchten die anderen und begaben uns dann zu unseren Handtüchern. Jason Eltern warteten schon. Wir waren rechtzeitig bei den Umkleidekabinen, sodass wir uns noch umziehen konnten. Als wir wieder rauskamen standen die Leute Schlange. Meine Haare waren schon längst wieder trocken. Ich hatte sie schon in der Umkleidekabine gestylt. Auch die Haare von den Jungs waren schon trocken. Auch sie hatten schon gestylte Haare, Nur Maria hatte noch nasse Haare. „Das ist dann wohl der Preis für lange Haare.“ Scherzte Maria. Alle lachten. Nachdem wir aus dem Schwimmbad raus waren überlegten wir, was wir unternehmen konnten. Auch wenn es regnete und gewitterte war es ganz schön warm. Da wir auch alle Schirme dabei hatten beschlossen wir in die Stadt zu gehen. Also shoppen...mal wieder. Aber zuerst gingen wir in ein Eiscafé um Eis zu essen. Als wir wieder rausgingen klarte der Himmel langsam auf und das Gewitter hatte auch schon lange aufgehört. Danach gingen wir dann nochmal shoppen. Wir waren grade in einem Laden an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann, da sah ich es: ein Of Mice & Men Top. Auch wenn ich nur ein wenig Of Mice & Men höre, wusste ich, dass ich das Top Brauche. Es gab auch noch einen Pulli, ein Beanie und ein Wristband. Ich MUSSTE die Sachen einfach haben. Ich habe ja auch schon relativ viele Sachen von All Time Low, von daher konnte ich mir das erlauben. Nachdem ich bezahlt hatte ging ich neben Jack. Maria, Alex und Jason gingen ein Stück vor uns. „Vorhin im Schwimmbad...Alex und du...“ grinste Jack. Ich musste auch grinsen. „Ja...ich kann mir denken wie das ausgesehen haben muss...“ meinte ich. Jack lachte. „Ja, wir haben euch übrigens gestalkt.“ Meinte er. Ich lachte. „Na super...“ sagte ich nur. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder zu Jason nach Hause. Annabelle wusch die Sachen sofort und warf sie danach in den Trockner, sodass wir sie theoretisch Abends auch anziehen konnten. Ich tat es auch, genauso wie Maria, die Jungs legten da nicht so großen Wert drauf.
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