Kapitel 1
Ich stellte das Wasser ab. Augenblicklich wurde
mir kälter. Schnell griff ich mir zwei Handtücher. Eines wickelte ich um meine
Haare, das andere um mich. „They don’t know what we’ve got...“ kam
aus meinen Handylautsprechern. Sleeping with Sirens...Ich
bin ja ein totaler Sleeping with Sirens
Fan. Auch von Pierce the Veil, aber Sleeping with Sirens mag ich lieber. Erst
jetzt bemerkte ich, dass dies ja mein Klingelton ist. Schnell ging ich ran. „Mensch
Dani, ich versuche dich schon ewig zu erreichen.“ Meckerte Jason. Ich musste
lachen. „Entschuldigung, ich war Duschen.“ Meinte ich nur. „Hm, naja... ist ja
auch egal. Ich wollte dich fragen ob du mal wieder Zeit hast.“ Sagte Jason. „Klar,
wann?“ „So Morgen vielleicht? Wir könnten doch mal wieder was machen. Chillen
auf dem Alexanderplatz oder so.“ schlug Jason vor. „Vielleicht sollten wir
irgendwo hingehen wo wir ungestörter sind.“ Meinte ich. „Ich mag es nicht wenn
so viele Leute mich beobachten können.“ Fügte ich hinzu. „Du könntest natürlich
auch einfach zu mir kommen, dann kann nur ich dich beobachten und vielleicht
meine Mutter.“ Sagte Jason kichernd. Auch ich musste lachen. „Wenn es dir recht
ist, können wir gerne auch bei dir bleiben.“ Sagte ich. „Klar, kommst du wie
immer?“ fragte er. „Sicher, dann bis Morgen.“ Antwortete ich. „Ja, tschüss.“ Ich
legte auf. Schnell öffnete ich ein Fenster, weil die Spiegel schon beschlugen.
Augenblicklich kam ein kalter Windzug ins Badezimmer und brachte mich zum
frösteln. „Schnell was anziehen...“ murmelte ich. Also schlüpfte ich in meine
Leggins und meinen Wollpulli. Besser... Die
Haustür schlug zu. Dass musste meine Mutter sein. Sie war vorhin Einkaufen
gefahren. Ich schloss die Tür auf und öffnete sie. Meine Mutter stand mit
vollen Einkaufstaschen im Flur. Ich nahm ihr was ab und brachte es in die
Küche. „Ist Maike da?“ fragte sie. Ich schüttelte den Kopf. „Sie ist noch immer
bei Drake, aber sie sagte sie sei vor zehn wieder da.“ Antwortete ich. Meine
Mutter sagte nichts weiter. Drake ist Maikes Freund. Als alles in den Schränken
und im Kühlschrank verstaut war ging ich zurück ins Bad. Das Fenster konnte ich
nun wieder schließen. Die Tür schloss ich auch. Bevor ich meine Haare föhnte
machte ich noch schnell die Pflege rein. Auf dem Weg in mein Zimmer machte ich
mir noch einen geflochtenen Zopf. In meinem Zimmer angekommen ließ ich die
Jalousien runter und schaltete meinen Laptop an. Dann ging ich wieder in die
Küche um mir Abendessen zu machen. In der Woche macht sich jeder selbst was,
nur am Wochenende kochen meine Mum oder ich. Ich holte mir Salat, Gurken und
Paprika aus dem Kühlschrank und nahm mir eine Hand voll Cherrytomaten aus der
Schale. Daraus machte ich mir einen leckeren Salat. Schnell machte ich noch
Dressing und goss ihn drüber.
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