Kapitel 3
Dring-dring...dring-dring...dring-dri...Meine Fresse, ist ja gut... Schnell
schlug ich den Wecker aus. Stöhnend drehte ich mich um. Nach einiger Zeit
rappelte ich mich auf. Mein Zopf war vollkommen verwuschelt und
auseinandergefallen. Ich rieb mir den Kopf. Na
toll Kopfschmerzen... Meine Stirn fühlte sich auch ganz heiß an. Ich
kletterte benommen die Leiter runter und öffnete die Fenster. Die frische Luft
tat mir gut. Meine Mutter war schon bei der Arbeit. Bei Maike im Zimmer regte
sich auch noch nichts. Als ich wieder aus dem Bad kam ging es mir irgendwie
schon wieder besser. In der Küche angekommen machte ich mir erstmal ein leckeres
Früchte Müsli und einen Kamillentee. Vor meinem Fernseher in meinem Zimmer
frühstückte ich genüsslich. Dann machte ich mich auch schon fertig, es war
schon halb zwölf. Schnell noch Sneakers anziehen und Lederjacke überwerfen,
dann gings los. Ich schwang mich auf mein Fahrrad und radelte zu Jason. Ich
wurde schon erwartet. „Komm schon, es ist grade mal fünf nach zwölf. Ich bin
nur fünf Minuten zu spät.“ Sagte ich lachend. „Du bist immer so pingelig.“ Fügte
ich hinzu. Er konnte darüber nur lachen. Wir gingen in sein Zimmer. Es war wie
immer nicht aufgeräumt. War aber nichts neues für mich, also regte ich mich
nicht mehr darüber auf. „Hast du Hunger?“ fragte Jason. Ich schüttelte den
Kopf. „Habe grade gegessen.“ Fügte ich hinzu. Jason nickte nur. Dann machten
wir uns einen schönen Tag. Abends war ich vollkommen erschöpft. Wir waren doch
noch draußen und waren kurz zu mir gefahren, um mein Fahrrad gegen mein
Longboard auszutauschen. Jetzt war ich grade auf dem Weg nach Hause. Meine
Mutter war mittlerweile natürlich auch wieder zu Hause. Es war erst halb
sieben. Ich kramte in meiner Tasche nach meinem Schlüssel. Als ich ihn dann
endlich fand, machte mir unsere Nachbarin schon die Tür auf, da sie grade nach
draußen wollte. Ich bedankte mich und ging die Treppe hoch. Oben angekommen
suchte ich nach meiner Mutter. „Soll ich kochen?“ fragte ich. „Wenn du was Schönes
machst.“ Sagte sie grinsend. Ich nickte nur. Also machte ich eines meiner
Lieblingsgerichte. Hähnchen-Reis Pfanne. Maike deckte den Tisch. Sie sagte
schon die ganze Zeit nichts und später stippte sie nur in ihrem Essen rum. Sie
starrte die ganze Zeit auf ihr Essen. Langsam machte ich mir Sorgen. Nach dem
Essen räumten wir die Spülmaschine zusammen ein. „Maike?“ fragte ich. „Hmm...?“
kam nur. „Was ist mit dir los? Du bist so still und gestern hast du ewig
geduscht.“ Jetzt wollte ich es wissen. „Na und? Darf ich nicht lange Duschen?“
fragte sie genervt. „Du hast die Türen geknallt und mir meinen Smoothie halb
ausgetrunken.“ Entgegnete ich. Sie klappte die Spülmaschine zu und ging in ihr
Zimmer. Ich ging ihr hinterher. Sie saß zusammengekauert auf ihrer Bettcouch
und starrte Löcher in den Boden. „Hey, was ist los?“ fragte ich sanft. Sie reagierte
nicht. „Ist es wegen Drake?“ fragte ich weiter. Sie zuckte kurz zusammen.
Volltreffer. Ich setzte mich neben sie.
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