Montag, 11. November 2013

Berlin Story - Kapitel 3



Kapitel 3
Dring-dring...dring-dring...dring-dri...Meine Fresse, ist ja gut... Schnell schlug ich den Wecker aus. Stöhnend drehte ich mich um. Nach einiger Zeit rappelte ich mich auf. Mein Zopf war vollkommen verwuschelt und auseinandergefallen. Ich rieb mir den Kopf. Na toll Kopfschmerzen... Meine Stirn fühlte sich auch ganz heiß an. Ich kletterte benommen die Leiter runter und öffnete die Fenster. Die frische Luft tat mir gut. Meine Mutter war schon bei der Arbeit. Bei Maike im Zimmer regte sich auch noch nichts. Als ich wieder aus dem Bad kam ging es mir irgendwie schon wieder besser. In der Küche angekommen machte ich mir erstmal ein leckeres Früchte Müsli und einen Kamillentee. Vor meinem Fernseher in meinem Zimmer frühstückte ich genüsslich. Dann machte ich mich auch schon fertig, es war schon halb zwölf. Schnell noch Sneakers anziehen und Lederjacke überwerfen, dann gings los. Ich schwang mich auf mein Fahrrad und radelte zu Jason. Ich wurde schon erwartet. „Komm schon, es ist grade mal fünf nach zwölf. Ich bin nur fünf Minuten zu spät.“ Sagte ich lachend. „Du bist immer so pingelig.“ Fügte ich hinzu. Er konnte darüber nur lachen. Wir gingen in sein Zimmer. Es war wie immer nicht aufgeräumt. War aber nichts neues für mich, also regte ich mich nicht mehr darüber auf. „Hast du Hunger?“ fragte Jason. Ich schüttelte den Kopf. „Habe grade gegessen.“ Fügte ich hinzu. Jason nickte nur. Dann machten wir uns einen schönen Tag. Abends war ich vollkommen erschöpft. Wir waren doch noch draußen und waren kurz zu mir gefahren, um mein Fahrrad gegen mein Longboard auszutauschen. Jetzt war ich grade auf dem Weg nach Hause. Meine Mutter war mittlerweile natürlich auch wieder zu Hause. Es war erst halb sieben. Ich kramte in meiner Tasche nach meinem Schlüssel. Als ich ihn dann endlich fand, machte mir unsere Nachbarin schon die Tür auf, da sie grade nach draußen wollte. Ich bedankte mich und ging die Treppe hoch. Oben angekommen suchte ich nach meiner Mutter. „Soll ich kochen?“ fragte ich. „Wenn du was Schönes machst.“ Sagte sie grinsend. Ich nickte nur. Also machte ich eines meiner Lieblingsgerichte. Hähnchen-Reis Pfanne. Maike deckte den Tisch. Sie sagte schon die ganze Zeit nichts und später stippte sie nur in ihrem Essen rum. Sie starrte die ganze Zeit auf ihr Essen. Langsam machte ich mir Sorgen. Nach dem Essen räumten wir die Spülmaschine zusammen ein. „Maike?“ fragte ich. „Hmm...?“ kam nur. „Was ist mit dir los? Du bist so still und gestern hast du ewig geduscht.“ Jetzt wollte ich es wissen. „Na und? Darf ich nicht lange Duschen?“ fragte sie genervt. „Du hast die Türen geknallt und mir meinen Smoothie halb ausgetrunken.“ Entgegnete ich. Sie klappte die Spülmaschine zu und ging in ihr Zimmer. Ich ging ihr hinterher. Sie saß zusammengekauert auf ihrer Bettcouch und starrte Löcher in den Boden. „Hey, was ist los?“ fragte ich sanft. Sie reagierte nicht. „Ist es wegen Drake?“ fragte ich weiter. Sie zuckte kurz zusammen. Volltreffer. Ich setzte mich neben sie.

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