Samstag, 26. Oktober 2013

Bus Story:)


Scheiß Erinnerungen… Das darf doch nicht wahr sein… Hör auf zu weinen… Nicht!
Mir kamen schon die Tränen. „Hey, was ist los?“ fragte er mitfühlend und setzte sich neben mich. „Ich bitte dich, gleich wenn der Arzt da ist nicht auf meinen Arm zu gucken. Ich bitte dich wirklich sehr Doll. Tu es bitte nicht…“ sagte ich fast im Flüsterton. „Aber warum? Was ist denn los?“ fragte er leise. Ich schüttelte den Kopf. Eine einzelne Träne floss meine Wange entlang. Mike drückte mich an sich. Mein Herz blieb einen Moment lang stehen im nächsten machte es einen Salto und schlug dann relativ schnell. Das hatte ich mir so lange gewünscht, aber vielleicht nicht unter diesen Umständen. „Was ist los?“ flüsterte er. Ich antwortete nicht. Seine Hand wanderte zu meinem Ärmel. Er schob ihn ein Stück hoch. Ich wehrte mich nicht. Ich hätte auch gar nicht die Kraft gehabt, selbst wenn ich es gewollt hätte. Ich hörte wie Mike schluckte, als er die Wunden sah. Jetzt gingen die Sirenen los. Mike umschloss meinen Arm. Ich drehte meinen Kopf zu ihm. „Das… das hätte ich nicht erwartet. Jetzt verstehe ich dich… Tut mir leid, dass ich es getan habe…“ meinte er. „Ist nicht schlimm, jetzt weißt du noch mehr über mich, dass kann ja nur von Vorteil sein…“ beruhigte ich ihn. Wir schauten uns in die Augen. Er hat so dunkle und so wundervolle Augen. Zum dahin schmelzen. Unsere Gesichter kamen sich näher. Dann passierte es: Wir küssten uns!
OMG! Das gibt es nicht! Was passiert hier nur?
Ich konnte gar nicht mehr klar denken. Es war so wundervoll und auch mein erster Kuss. Wir lösten uns. Da kam auch schon der Krankenwagen um die Ecke. Ich zog meinen Ärmel nach unten. Mein Herz schlug Augenblicklich schneller, weil ich Angst vor dem, was gleich passieren würde. Am liebsten hätte ich mich weggewünscht. Schon stiegen die Sanitäter aus. Mike sah mir an, dass ich das jetzt hier nicht machen wollte und legte mir den Am schützend um mich. „Was ist passiert?“ fragte der eine Sanitäter. „Wir waren reiten und aufeinmal hat mein Pferd gebockt und sich auf die Hinterbeine gestellt, da bin ich runter, auf meinen Arm gefallen.
Ich spüre seine Lippen immer noch…
Und mein Pferd ist weggelaufen. Oh Gott, Chelsaey…!“ daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. „Mike, wir müssen Chelsaey finden!“ sagte ich. „Keine Sorge, das können wir noch später machen.“ Beruhigte mich Mike. „Ok, wir fahren dich jetzt ins Krankenhaus, dann wir dein Arm geröntgt und wenn es nötig ist eingegipst.“ Sagte der eine Sanitäter. Ich nickte. „Kannst du meine Mum anrufen?“ fragte ich Mike. Er nickte und ich gab ihm mein Handy. Also fuhren wir ins Krankenhaus.
Natürlich wollte der Sanitäter sich meinen Arm schon mal ansehen. Betont wiederwillig zog ich langsam meinen Ärmel hoch. Als er meinen Arm sah weiteten sich seine Augen und er schluckte. Dann machte er aber ganz unbeeindruckt seine Arbeit weiter. Mike schluckte ebenfalls nochmal, schaute dann aber weg. Im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass mein Handgelenk gebrochen ist. Als meine Mutter ankam, waren mein Arm und meine halbe Hand eingegipst. Meine Mutter musste extra von der Arbeit kommen. Ich erklärte ihr alles und versicherte ihr, dass sie wieder zurück zur Arbeit fahren kann. „Aber ich komme doch erst Sonntag zurück!“ protestierte sie. „Wenn das ok ist, kann sie bei mir bleiben, meine Mutter muss immer nur abends arbeiten. Den ganzen Tag über, ist sie also da.“ „Ja ok…“ sie schien zu überlegen. „Aber was ist mit Lisa? Sie kommt doch morgen zurück.“ Also ein neues Problem. Jetzt musste ich mir was einfallen lassen.
Ich will zu Mike! Los denk nach!! Dir muss doch was einfallen… Das ist es!
„Aber was ist wenn ich Annes Mutter anrufe und sie frage, ob Lisa noch bis Sonntag bleiben kann? Sie versteht das sicher.“ Schlug ich vor. Meine Mutter nickte. Also rief ich bei Annes Mutter an. Sie war sofort einverstanden. Dann riefen wir noch den Hofbesitzer an um ihm alles zu erklären. Er war froh, dass mir nichts Schlimmeres passiert ist. Wir fuhren nochmal zum Hof zurück um mein Fahrrad einzusacken. Mikes Fahrrad passte auch grade so noch rein. Dann fuhren wir zu mir um mein Fahrrad auszuladen und ein paar Sachen einzupacken. Dann fuhr Mum uns zu Mike. Das Auto seiner Mutter war nicht da. „Sie wird wohl Einkaufen sein, aber sie weiß schon bescheid.“ Sagte er. Wir luden sein Fahrrad aus. Dann verabschiedeten wir uns von meiner Mutter. Wir gingen rein. Mike half mir mit meiner Tasche. Sein Haus war sehr schön gemütlich. „Ok, jetzt will ich eine Führung!“ sagte ich lachend.

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