Mittwoch, 9. Oktober 2013

Wintergesi:)



Ich holte alle noch mal hervor. Ich hatte alle in Kisten verpackt und dann in Geschenkpaper (außer die Geschenke für meine Tiere). Ich beschloss die Geschenke noch etwas zu dekorieren. Hier und da noch eine Schleife drauf oder das Geschenkband kräuseln und auf jedes noch eine Widmung und ein Kärtchen, damit man erkennen kann für wen was ist. Dann war es auch schon 17.30 Uhr. Ich half meiner Schwester und meinem Vater dann beim Abendbrot kochen. Heute soll es Kassler mit selbstgemachten Klößen und Sauerkraut geben. Eines meiner Lieblingsgerichte abgesehen von Fast Food. Danach besuchte ich Socke und Charlie nochmal um sie zu füttern und neues Lauwarmes Wasser zu bringen, denn es friert trotzdem immer ein. Dann ging ich rein, weil das Essen ja nun schon fertig war. Ich hatte mir vorgenommen, heute extra pünktlich ins Bett zu gehen (so halb elf), damit ich morgen schön vorbereitet und nicht müde bin. Irgendwann war es dann auch halb elf und ich schaltete die Lichter aus. Ich hörte noch leise die Musik meines Bruders bis ich dann irgendwann einschlief.
Ich schlug meine Augen auf und war blitzschnell Hellwach. Innerhalb eines Bruchteiles einer Sekunde saß ich senkrecht im Bett. Vor einer halben Sekunde war mir klar geworden (im Traum!!) das heute Weihnachten ist. Ich sprang auf und rannte zum Adventskalender die letzte ungeöffnete Tasche grinste mich förmlich an. Schnell riss ich sie auf und etwas noch wundervolleres als gestern lag drin. Ein paar Ohrringe, die wie der Ring gestern einen Stein. Es waren ganz normale Stecker und trotzdem wunderschön. Dann bemerkte ich, dass es noch dunkel und grade mal sechs Uhr morgen ist. Also legte ich mich wieder ins Bett. Schlafen konnte ich aber nicht mehr. Also spielte ich ein bisschen an meinem Laptop. Dann holte ich mir Esma ins Bett und wir kuschelten. Dann war es endlich neun Uhr. Meine Eltern und Lars waren schon aufgestanden. Brandi war grade im Bad. Ich setzte mich auf und bürstete meine Haare. Da klingelte es an der Haustür. Kurz danach der Ruf meiner Mutter. „Jenny? Bist du schon wach?“ „Ja, warte ich komme…“ rief ich zurück und ging noch in Pyjama und mit Esma auf dem Arm nach unten. Max stand in der Tür. „Max, was machst du denn schon hier?“ fragte ich. „Ich konnte nicht länger warten. Ich hoffe es ist ok, dass ich schon so früh da bin.“ Antwortete er. „Eh…nein, kein Problem, aber wie du siehst bin ich noch nicht fertig.“
Sagte ich und kraulte die in meinen Armen schnurrende Esma am Bauch. „Ach kein Problem, ich warte einfach mit Esma, wenn du das ok findest.“ Meine Mum ging wieder ins Wohnzimmer. „Ja klar!“ meinte ich. Brandi kam aus dem Badezimmer. „Hier.“ Meinte ich und gab Max Esma. Dann ging ich ins Bad. Nach eineinhalb Stunden war ich fertig. An Weihnachten brauch ich halt auch lange. Als ich ins Zimmer kam lagen sowohl Esma als auch Max auf dem Boden. Ich musste lächeln. „Na, hattet ihr spaß ohne mich?“ fragte ich. „Klar, ohne dich geht das alle viel besser.“ Meinte Max grinsend und stand auf. Ich schlug ihm leicht gegen den Arm. Er umarmte mich einfach. So bleiben wir stehen. Ich schloss die Augen und genoss es einfach. Max‘ Herzschlag war zu hören. Die Kirchturm Uhr schlug einmal. Das heißt es muss halb sein. Halb elf logischerweise. „Frühstück!“ rief meine Mutter hoch. Schweren Herzens lösten wir uns voneinander und gingen Frühstücken. Da es schon so spät war, hatten wir beschlossen kein Mittagessen zu machen. Wer Hunger hat, soll sich selbst was machen. Lars, Brandi, Max und ich spielten Monopoly. Die Europa Edition. Es dauere über zwei Stunden bis wir fertig waren und ich hatte gewonnen. Danach beschäftige sich jeder selbst. Ich hab auch wie Lars ne PS3 und ne Wii. Erst zockten Max und ich auf der PS3 GTA und irgend so ein Renn spiel und danach zockten wir auf der Wii Mario Kart, Donkey Kong und Mario Party. Und ehe wir uns versahen war es auch schon punkt sechs Uhr. Bei uns heißt das immer umziehen. Das hatte ich Max auch gesagt, deswegen hatte er sich auch ein paar festlichere Sachen mitgebracht, als ne alte Jeans und n‘ T-Shirt. Ich ging ins Badezimmer um mich umzuziehen und Max zog sich in meinem Zimmer um. Ich hatte mir ein Rotes Kleid mit einer Schwarzen großen Schleife auf Taillenhöhe gekauft. Dazu zog ich mir eine Hautfarbene Feinstrumpfhose an. Ab sechs Uhr abends ist es an Weihnachten sogar erlaubt Straßenschuhe im Haus anzuziehen. Ich hatte mir schwarze High Heels aus Wildleder gekauft. Die machten mich nun ganze acht Zentimeter größer. Also fast so groß wie Max. Dann steckte ich mir den Ring an den Finger und die Ohrringe durch die Ohrlöcher. Ich schminkte mich noch ein wenig, machte die Haare vernünftig und zupfte noch ein wenig an mir rum. Ich ging zu Max in mein Zimmer. Max saß auf meinem Bett. Er hatte sich eine neue Jeans, Sneakers und ein schwarzes Hemd angezogen. Als er bemerkte, dass die Tür aufging, schaute er auf. Ich ging lächelnd auf ihn zu. Er stand auf

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen