gab ich ehrlich zu. „Hattest du viel Stress in letzter Zeit? So ein
Zusammenbruch, kann auch von zu viel Stress kommen.“ Meinte er. Ich nickte.
„Ja…im Moment ist es eine ziemlich schwere Zeit für mich…morgen ist es genau
ein Jahr her, dass mein Ex Freund und ich uns getrennt haben und übermorgen ist
er dann ein ganzes Jahr in Italien. Er ist vor einem Jahr, mit seiner Familie
zu seiner Tante nach Italien gezogen. Und er hat es mir erst einen Tag vorher
gesagt um mir das Weihnachtsfest nicht zu verderben, da ich es so geliebt habe,
aber ich kann es nicht mehr ausstehen. Manchmal gebe ich dem Weihnachtsfest die
Schuld daran, dass er gegangen ist, aber das ist natürlich ziemlich
hirnrissig…“ fügte ich kleinlaut hinzu. „Und das macht die jetzt schwer zu
schaffen.“ Schlussfolgerte er. Mir liefen die ersten Tränen die Wangen entlang.
Ich nickte. „In letzter Zeit muss ich halt sooft daran denken… Heute alleine
ist es das zweite Mal, dass ich deswegen weine… Und vorhin habe ich schon
wieder fast geheult als ich mit Lars darüber geredet habe…“ sagte ich. „Hm,
also dann haben wir jetzt den Verursacher für den Zusammenbruch. Du musst dich
erstmal ausruhen. Wir ich gebe dir gleich noch ein Beruhigungsmittel und dann
bleibst du zur Beobachtung hier, ok?“ fragte er. Ich nickte. „Ich bin gleich
wieder da. Ich hole nur schnell das Beruhigungsmittel.“ Meinte er und kam auch
kurz darauf mit einer Spritze wieder. Er spritze es mir und dann kamen meine
Eltern und Lars wieder rein. Ich sagte Mum, was ich alles brauchte und sie fuhr
nach Hause um es mir zu holen. Ich saß also nun mit verheulten Augen auf meinem
Bett und Lars hielt meine Hand. Er ist im Großen und Ganzen ein toller Bruder.
Als Mum wieder da war, erzählte ich ihnen alles über meine Sorgen und wie es um
mich wirklich steht. Sie hatten von alldem ja keine Ahnung. Aber ich
versicherte ihnen, dass ich gut alleine klarkomme und sie ruhig weiterhin so
viel arbeiten konnten. Ich erzählte ihnen auch alles was zwischen Max und mir
passiert war, auch dass wir Sex hatten. Meine Eltern waren zuerst natürlich
sprachlos, aber dann umarmten sie mich und sagten, dass sie es gut finden, dass
ich es ihnen gesagt hatte. Es tat gut sich das alles von der Seele zu reden,
was man fast ein Jahr in sich hineingefressen hatte. Dann gingen sie auch
wieder. Mittlerweile war es sechs Uhr abends und ich erzählte Lilly erstmal
alles. Sie wollte mich morgen besuchen kommen. Gegen halb acht kam ein anderes
Mädchen zu mir ins Zimmer. Sie hatte eine allergische Reaktion auf einen
Wespenstich gehabt und musste nun so wie ich heute Nacht und morgen zur
Beobachtung hier bleiben. Sie hieß Mandy. Wir unterhielten uns eine ganze Weile
und stellten fest, dass wir so einige Gemeinsamkeiten hatten. Die Schwestern
kamen und nahmen mir den Tropf ab. Ich verabschiedete mich kurz von Mandy, weil
ich zu Brandi wollte. Also humpelte ich auf Krücken zu meiner Schwester in ihr
Zimmer, Lars hatte mir gesagt welches und wo es ist. Die Tür war einen
spaltbreit offen und als ich darauf zukam öffnete eine Schwester von innen die
Tür. „Oh, möchtest du hier rein?“ fragte sie. Ich nickte. Sie hielt mir die Tür
auf. Ich bedankte mich und trat ein. Brandi lag in einem der Betten. In ihrem Zimmer
lag eine etwas ältere Dame. Keine Ahnung was sie hatte. „Hey, na wie geht es
dir?“ fragte ich Brandi. Sie hatte mich zuerst gar nicht bemerkt und hob jetzt
den Kopf. „Jenny! Die Frage ist ob es dir gut geht!“ rief sie und setzte sich
auf. Ich nickte lächelnd. „Der Arzt meinte es wäre wegen dem ganzen Stress in
letzter Zeit und deswegen bin ich halt zusammengebrochen.“ Sagte ich. „Aber
jetzt zu meiner Frage.2 fügte ich hinzu. „Oh…eh ja, mir geht es super. Hast du
Alice schon gesehen?“ fragte sie. „Alice? Achso, nein. Nur kurz, bevor ich
zusammengebrochen bin.“ Antwortete ich. Deswegen gingen wir dann zu ihr. Sie
lag auf der Säuglingsstation. Wirklich knuffig. Ich kann es kaum erwarten
morgen Abend wieder nach Hause zu kommen, weil Brandi und Alice morgen früh
schon gehen dürfen. Dann verabschiedete ich mich erstmal wieder von Brandi und
ging zurück auf mein Zimmer.
Es klopfte an der Tür. Kurz darauf trat Lilly ein. Mandy war grad wegen einer Untersuchung weg, sie sagte es könnte etwas dauern. „Lilly!“ rief ich freudig. Sie umarmte mich erstmal. „Was machst du nur immer für Sachen?“ fragte sie. „Hm…Naja…keine Ahnung was das war, der Arzt meinte es wäre wegen dem ganzen Stress…Ich hab ihm das alles mit Max und dem ganzen letzten Jahr erzählt…“ meinte ich. Und die Tränen kamen wieder. Mein Herz schmerzte ebenso wie mein Hals. „Und du darfst heute
Abend
raus?“ fragte sie.
Es klopfte an der Tür. Kurz darauf trat Lilly ein. Mandy war grad wegen einer Untersuchung weg, sie sagte es könnte etwas dauern. „Lilly!“ rief ich freudig. Sie umarmte mich erstmal. „Was machst du nur immer für Sachen?“ fragte sie. „Hm…Naja…keine Ahnung was das war, der Arzt meinte es wäre wegen dem ganzen Stress…Ich hab ihm das alles mit Max und dem ganzen letzten Jahr erzählt…“ meinte ich. Und die Tränen kamen wieder. Mein Herz schmerzte ebenso wie mein Hals. „Und du darfst heute
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