Heute ist der 15. Dezember.
Das heißt 3. Advent. In den letzten Tagen waren viele schöne Sachen in meinem
Adventskalender. 2. Dezember: Silberarmband; 3. Dezember: kleines Foto von uns
beiden; 4. Dezember: USB-Stick mit Fotos von uns und unseren gemeinsamen
Lieblingsliedern; 5. Dezember: kleine Parfumprobe; 6. Dezember (Nikolaus!!):
Anhänger für mein neues Silberarmband; 7. Dezember: kleine Schokoladentafel; 8.
Dezember: Kleiner Kuschelhase; 9. Dezember: Kleiner Schlüsselanhänger mit
meinem Namen; 10. Dezember: Kleiner Schutzengel; 11. Dezember: Ein Gutschein,
damit wir beide ins Kino gehen können; 12. Dezember: Noch ein Anhänger für mein
Armband; 13. Dezember: Selbstgemachte Bonbons und Lollis; 14. Dezember: Ein
Gutschein fürs zusammen Plätzchen backen. Grade habe ich mich dazu entschlossen
aufzustehen. Langsam schlurfte ich zum Kalender. Ich suchte die Tasche mit der
15 drauf und öffnete sie. Darin lag ein Gutschein. „Ein Gutschein für: einen
DVD Abend bei mir im Garten in der Hütte.“ Stand drauf. Ich drehte ihn um. „P.S:
sag mir Bescheid, falls es schon heute Abend möglich ist ;*“ stand dort. Ich
wusste, dass meine Eltern schon wach und schon im Wohnzimmer sind. Also rannte
ich die Treppe runter. DVD Abend heißt natürlich auch übernachten und was das
heißt kann man sich ja schon denken, nur hoffentlich denken sich das meine
Eltern nicht. „Maaaaaamaaaaa?!“rief ich schon von der Treppe aus. Ich ging ins
Wohnzimmer. „Was ist denn los?“ fragte sie. Ich hielt ihr den Zettel hin. „Darf
ich? Biiiiiite!“ bat ich ganz lieb. „Hm… na gut. Sieh es, als nachträgliches
Geburtstagsgeschenk… also zu dem Rest.“ Meinte meine Mutter. „Oh danke!!!“ rief
ich und umarmte sie. Dann verschwand ich im Bad. In fünfeinhalb Stunden gehe
ich mit Max ins Kino. Ich sagte ihm schnell bescheid, dass ich dann mit meinen
Sachen zuerst zu ihm komme und wir dann zusammen zum Kino gehen. Ich badete mal
wieder. Heute brauchte ich fast zwei Stunden im Bad weil ich unbedingt so schön
wie es geht für Max sein werde. Erstmal musste ich meine Brille aufsetzten,
weil ich meine Kontaktlinsen nicht finden konnte. Dann suchte ich sie weiter,
aber konnte sie partout nicht finden. Also musste ich wohl oder übel meine
Brille aufsetzen. Wenn ich dann bei Max bin, nehme ich sie aber ab. Ich mag
mich mit Brille nicht so besonders. Ich sehe schon was, aber nicht sonderlich
viel ohne Brille. Den Rest der Zeit entspannte ich mich noch bei Musik. Dann
brachte mich meine Mutter zu Max. Bevor ich klingelte nahm ich meine Brille ab
und steckte sie in meine Handtasche. Max machte mir die Tür auf. „Hey.“ Er
umarmte mich. Wir gingen in den Garten in die Hütte. Es war schon schön mollig
warm. Ich wollte eintreten und rannte fast gegen den Türrahmen. „Geht’s dir
gut?“ fragte Max. Ich nickte und rannte fast gegen die Couch. „Bist du dir da
ganz sicher.“ Hakte er nach. Ich schwieg. Er sah mir in die Augen. „Hast du
auch deine Kontaktlinsen drinnen?“ fragte er. „Eh…nein…“ antwortete ich. „Warum
denn das nicht?“ fragte Max. „Ich habe sie
Irgendwie nicht gefunden.“ Sagte ich gedrückt.
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