Mittwoch, 9. Oktober 2013
Wintergesi:)
„Wow…du siehst…wow…“ brachte er heraus. Ich lachte und küsste ihn. „Und die hier tragen dazu bei.“ Lachte ich und deutete auf meine Ohrringe. „Ach Quatsch…die gehen bei dieser Schönheit unter“ grinste er zurück. „Hm…naja…aber du siehst ja auch nicht sooo schlecht aus.“ Sagte ich und küsste ihn nochmal und nochmal und nochmal. Mein Lächeln war mir vergangen, aber nur weil ich meinen Mund anderwärtig beschäftigte. Aufeinmal ging die Tür auf. „Fertig? Oh…eh…Entschuldigung…“ meinte Brandi und starrte uns an. „Ja, klar.“ Sagte ich nach einiger Zeit. Wir gingen also nach unten. Ich nahm die Päckchen, die ich vorbereitet hatte und ging nach unten. Max hatte eine Tüte dabei. Die meisten Geschenke lagen schon unter dem Baum. Ein riesiger Haufen für jeden war vorhanden. Max‘ Eltern hatten uns seine Geschenke gegeben. So wie letztes Jahr, als ich bei Max gefeiert habe. Da haben es meine Eltern auch gemacht. Max legte sein Geschenk für mich zu dem Haufen dazu. Dann wurde gelost, wer als erstes ein Geschenk aufmachen darf. Lars durfte beginnen. Sowie er das Geschenkpapier aufgerissen hatte, stürmte der Rest auf seine Geschenke. Also meine Eltern haben natürlich nur ein bisschen was, aber ‘die Kinder‘ sehr viel. Max‘ Geschenk wollte ich mir für den Schluss aufheben. Zuerst machte ich das aller kleinste Päckchen auf. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Neue Kontaktlinsen! Sofort ging ich ins Bad um sie gegen meine Brille auszutauschen. Als nächstes machte ich ein größeres Paket auf. Meine heiß ersehnte Sweat Jumpsuit! Das größte Paket als nächstes. Ein riesiges Paket, von meiner Tante aus Amerika. So eins krieg ich jedes Weihnachten. Drinnen lagen: Ein flauschiges Schlechte Laune Kissen, eine Tasse, leckeres Kakaopulver aus den USA, eine große Auswahl an Make Up von M.A.C. (ich gebe ihr jedes Jahr eine Liste, was ich gerne hätte und sie sucht sich was raus. Dieses Jahr, war es dann also die ganze Liste mit knapp 100 Produkten) und die gesamte Sims 3 reihe. Also auch alle Erweiterungspacks. Also dieses Jahr, hat sie wohl irgendwie im Lotto gewonnen, wenn ich bedenke, dass Brandi und Lars auch so ein großes Paket bekommen haben. Als nächstes die Pakete von meiner beiden Omas und Opas. In dem einen war ein bisschen Schmuck und ein Umschlag mit 100€ (!!!) in dem anderen ein paar meiner Lieblingsfilme und ein Primark Shopping Gutschein in Höhe von 75€. Und jetzt das letzte Paket. Ziemlich groß und ziemlich schwer. Und drinnen war… ein neuer PC! 16 ist in meiner Familie so en magisches Alter. Da bekommt man die aller teuersten Sachen zu Weihnachten. Und durch die 100€ meiner Oma und Opa, kann ich mir jetzt endlich meine Spiegelreflexkamera kaufen. Darauf spare ich schon so lange. Natürlich darf das Paket von Max nicht fehlen und das ist dann wirklich das aller letzte Paket. Süß verpackt. Ich öffnete es. Drinne lag ein kleines Kästchen ich öffnete es. Eine Kette kam zum Vorschein. I♥U stand in Goldenen, geschwungenen Buchstaben. Meine Augen leuchteten und ich fiel Max um den Hals. „Danke!“ sagte ich. Max machte sie mir um. Dann umarmte ich noch meine Eltern. Danach zog ich mir meine Boots und meinen Mantel an um in den Garten zu gehen. Esma hatte ich ihr Wollknäuel schon überreicht. Ich nahm die Rose und die Nagerchips. Zuerst gab ich Socke und Charlie ein bisschen was zu knabbern. Dann ging ich mit Max zu Balus Grab. Ich kniete mich nieder und wischte den Schnee auf dem selbstgemachten kreuz weg. „Balu, 13 Jahre“ stand auf dem Grab. Ich legte die Rose nieder und stand wieder auf. Max nahm mich in den Arm. Dann gingen wir wieder rein. „So, das war aber noch nicht alles.“ Berichtete mein Vater. Meine Mutter kam mit einer Hand hinter dem Rücken auf mich zu. Sie lächelte mich an. Dann kam etwas so niedliches zum Vorschein, dass man es nicht in Worte fassen kann. Eine kleine schwarz weiß gescheckte Katze blickte mich an und Mauzte ganz leise. „Oh mein Gott, wer bist du denn?“ fragte ich und nahm sie meiner Mutter gleich ab. „Das ist Lucky. Sie gehört ganz allein dir.“ Sagte meine Mutter. „Oh, danke!!“ rief ich und setzte mich mit ihr auf den Boden. Esma schaute auf, war aber nicht sonderlich beeindruckt. Also widmete sie sich wieder ihrem bunten Wollknäuel. Dann verschwanden meine Eltern in die Küche um das Abendessen vorzubereiten. Ich saß, Lucky streichelnd, auf dem Sofa und schaute mir das ganze Make Up an. Den Rest betrachtete ich auch noch. Ich konnte es auch nicht erwarten, meinen neuen Computer aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Esma hatte Lucky bis jetzt noch gar nicht bemerkt. Jetzt hatte sie kurzzeitig ihre Aufmerksamkeit von dem Wollknäuel abgewandt und entdeckte Lucky. Sie sprang zu uns auf die Couch. Ich hätte erwartet, dass sie sich anfauchen und streiten, aber stattdessen kuschelten. Der Restliche Abend war wunderbar und schließlich fielen Max und ich erschöpft in mein Bett. Aneinander gekuschelt schliefen wir also ein. Am nächsten Morgen hörte ich Klingende Glöckchen. Es war aber nur mein Handywecker. Ich hatte Glöckchen klingeln als Weckton eingestellt. Wir rappelten uns auf und machten uns fertig.
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