„Jack...ich muss nach Hause, noch ein paar
Weihnachtsgeschenke kaufen und andere Verpacken...“ murmelte ich. „Ok...“ gab
er zurück. Also ging ich ins Badezimmer und machte mich fertig. Als ich wieder
zu Jack kam, saß Sabrina auf seinem Schreibtischstuhl. Jack hatte sich in der
Zwischenzeit eine Boxer angezogen. Ich packte meine Tasche, zog meine Schuhe
und meine Jacke an und gab Jack einen Abschiedskuss. „Ich geh jetzt.“ Sagte
ich. Dann fuhr ich nach Hause. Morgen würden offiziell die Weihnachtsferien anfangen.
Ich hatte schon für Jack, Danny, Dad, Mum, Leon, Mark und Dani Geschenke, mir
fehlten lediglich welche für Cassy und Kyle. Also ging ich ins Einkaufszentrum.
An Weihnachten liebe ich es einfach in Einkaufszentren zu sein, weil da alles
so wunderschön dekoriert ist. Nach einiger Zeit fand ich auch was und ich hatte
mir auch noch eine CD von All Time Low gegönnt. „Put up or Shut up“. Da ist
„Lullabies“ drauf und ich liebe diesen Song, aber ich muss immer heulen wenn
ich ihn höre. Es geht schließlich um Alex verstorbenen Bruder und wenn ich mir
vorstellen sollte, meinen Bruder zu verlieren, kann ich nicht anders als
heulen.
Ich fuhr also wieder nach Hause und Verpackte die Geschenke. Ich ging meine Liste nochmal durch und guckte, ob ich alles hatte:
Jack-Lederarmband, Hemd und Ohrstecker
Danny-CD „Restoring Force“ von OMaM
Dad-Kochbuch (damit er Kochen lernt :D)
Mum-Der Pulli und die Kette, die sie sich schon so lange wünscht
Leon & Mark-Lego Duplo Steine
Dani-Prinzessinnen Krönchen und Einhorn Kuscheltier
Cassy-Kette, Armband & Ohrringe
Kyle-Kette & Armband
Ich verpackte alle Geschenke. Danach Skypte ich noch mit Miley. Ihr würde ich zu Weihnachten eine Postkarte hier aus San Francisco schicken, weil sie San Francisco voll liebt.
Ich hörte währenddessen „Put up or Shut up“ und wie erwartet fing ich an zu heulen. Ich hörte Glasflaschen aneinanderschlagen, aber ich machte mir nichts Großes draus.
Irgendwann ging ich ins Bett.
Am nächsten Morgen stürmte Dad in mein Zimmer. „Cassy! Schnell!“ rief er. Ich setzte meine Brille auf und rannte ihm hinterher...zu Danny ins Zimmer. Da lag er. Alles war voll Blut. Leere Alkoholflaschen lagen rum und Unmengen an Tabletten Verpackungen waren um ihn verstreut. Ich wollte zu ihm rennen, aber Dad hielt mich zurück. „NEIN! LASS MICH!“ rief ich und riss mich los. Ich rannte zu ihm und schloss ihn in meine Arme. „Danny! DANNY?! Hörst du mich? Danny sag was! BITTE!“ rief ich hysterisch. „Alexa, komm weg von ihm.“ Sagte Dad. „NEIN!“ rief ich und Tränen liefen an meinen Wangen entlang. Dad rief einen Krankenwagen. Und ich schrieb Jack. „KOMM SOFORT ZU MIR, ES IST WAS GANZ SCHRECKLICHES PASSIERT!!!“ Der Krankenwagen traf ein. Und Jack war auch nach zehn Minuten da. „Was ist los?“ fragte er ganz aufgebracht, als er die ganzen Krankenwagen sah. Ich fiel ihm sofort um den Hals. „Danny...er...er...“ ich brachte es nicht über die Lippen. Keine Ahnung, ob er tot war, oder noch gerettet werden konnte. „Scht...alles wird gut! Ich bin da...“ sagte Jack und schloss mich in seine Arme. Ich vergrub meinen Kopf an seinem Hals. Dad kam zu uns. „Er ist nicht tot! Sie bringen ihn ins Krankenhaus!“ rief er. Ich sah auf. „Wirklich...?“ fragte ich, weil ich nicht wusste, was ich fühlen sollte. „Ja.“ Meinte er und strich mir über die Haare. „Alles wird wieder gut...“ fügte er noch hinzu. „So, jetzt zieh dir was an, wir fahren hinterher.“ Meinte er. Ich nickte und ließ Jack im Flur stehen. Ich zog mir schnell mein Pierce the Veil Shirt, eine Jacke und eine Jeans an, machte mir meine Haare zu einem Dutt und machte etwas Mascara drauf. Schnell griff ich mir noch ein Kaugummi und zog meine Schuhe an und stürzt zurück zu Dad und Jack. Wir gingen zum Auto und fuhren zurück. Mit zittrigen Händen schrieb ich Cassy was geschehen war. Im Krankenhaus mussten wir ewig warten. Ich holte mir beim Kiosk eine Tüte Gummibären und eine Flasche Wasser und Jack eine Tüte Chips und eine Cola. Dad konnte nicht mehr klar denken und rannte den Flur rauf und runter. Ich saß an Jack gelehnt und futterte meine Gummibären, auch wenn ich es zu tiefst bereute, dass ich was aß, denn damit nahm ich ja nur wieder zu. Danny wurde in einem Krankenbett in sein Zimmer gebracht. Dort würde er die nächsten 72 Stunden überwacht werden. Wir mussten noch warten, bis wir zu ihm konnten.
Damals als ich mich versucht habe umzubringen wurde ich nur 48 Stunden überwacht, aber ich hatte mir ja auch ‘nur‘ die Pulsader aufgeschlitzt. Das ist nicht ganz so schlimm. Danny und Dad waren rund um die Uhr bei mir. Ich musste ihnen so einiges erklären.
Ich ging zuerst ins Zimmer, Jack hielt meine Hand. Hinter uns kam Dad. Ich stürzte förmlich auf ihn zu und umarmte ihn sofort. Danny hatte Tränen in den Augen. Ich weiß, wie er sich fühlte. Er hatte versagt sich umzubringen und jetzt kam auch noch die Reue dazu. „Es...es tut mir leid...“ meinte er und seine Stimmer versagte. „Nein, sag das nicht. Dir muss nichts leidtun. Jetzt nicht.“ Sagte ich und strich ihm über die Haare. Ich fing ebenfalls wieder an zu heulen. „Oh Danny, was hast du dir nur dabei gedacht?!“ fragte Dad. Irgendwie klang er sauer. Ich schaute ihn ungläubig an. Wie konnte er nur böse sein? „Dad, mach ihm jetzt bitte keine Vorwürfe...“ sagte ich. „Alexandra, halt dich da raus.“ Sagte er Alexandra. Er nennt mich nur Alexandra, wenn er es ernst meint oder er böse auf mich ist. „Nein Dad, ich mische mich da ein. Du kannst nicht ernsthaft böse auf ihn sein!“ sagte ich. „Wahrscheinlich hast du recht...“ murmelte er und setzte sich hin. Danny war an einen Tropf angeschlossen und seine Arme waren mit dicken Verbänden verbunden. Er trug ein Armband, was anzeigte, dass er zu diesem Krankenhaus gehörte. So eins hatte ich damals auch bekommen. „Deine Arme...die sind doch genäht worden, oder?“ fragte ich. Danny nickte. Er starrte auf seine Bettdecke. „Danny, ich bin dir nicht böse oder sonst was...aber ich habe so einen Schrecken bekommen. Ich hatte so Angst um dich.“ Sagte ich beruhigend. Danny wischte sich einige Tränen weg und sah mir dann genau in die Augen. „Danke...“ flüsterte er.
Jetzt war Danny derjenige, der uns so einiges zu erklären hatte. Und später fuhren Jack und Dad wieder nach Hause. Ich wollte bis heute Nacht hier bleiben, dann wird Dad mich ablösen und immer so weiter. Er hatte sich bis Anfang Januar Urlaub genommen. Dad brachte Danny noch Sachen und auch ein paar Sachen um sich die Zeit zu vertreiben. Ich saß mit Danny auf seinem Bett und wir spielten wie so oft Karten. Danny lachte sogar ab und zu. Danach spielten wir zusammen DS. Später saß ich in der Ecke von Dannys Bett und war im Halbschlaf, Danny schlief wahrscheinlich ganz. Irgendwann kam Dad um mich abzulösen. Ich fuhr mit meinem Fahrrad nach Hause, Dad hatte es vorhin hergebracht, damit ich nicht laufen müsste. Zu Hause schrieb ich noch kurz mit Jack und schlief dann auch.
Die nächsten Tage würde ich immer Tagsüber und Dad nachts bei Danny sein, besser gesagt, Dad würde im Stuhl schlafen und Danny ganz normal im Bett. Ich sah ihn vor mir, mit seinem Teddy. Ich hörte um einzuschlafen „Lullabies“, aber es erinnerte mich zu sehr daran, dass ich heute fast meinen Bruder verloren hatte. Grade als ich wieder beim Weinen war, klingelte das Telefon. Ich schlurfte zum Telefon und wischte mir die Tränen unter meiner Brille weg. Es war Mum. „Hey Mom...“ ging ich ran. „Hallo Schatz, wie geht es dir?“ fragte sie sanft wie immer. „Ja, ganz gut, den Umständen entsprechend halt.“ Meinte ich. Alles um mich herum war dunkel, daher schaltete ich das Licht im Arbeitszimmer an. Ich nahm das telefon und ging mit ihm in Dannys Zimmer. Dad hatte das Laken und die Matratze ausgetauscht, die Bettwäsche war nicht betroffen. Mum und ich telefonierten noch eine ganze Weile. Als wir auflegten, legte ich das Telefon nur noch auf Dannys Nachttisch und kuschelte mich in sein Bettzeug. Dann schlief ich ein.
Ich fuhr also wieder nach Hause und Verpackte die Geschenke. Ich ging meine Liste nochmal durch und guckte, ob ich alles hatte:
Jack-Lederarmband, Hemd und Ohrstecker
Danny-CD „Restoring Force“ von OMaM
Dad-Kochbuch (damit er Kochen lernt :D)
Mum-Der Pulli und die Kette, die sie sich schon so lange wünscht
Leon & Mark-Lego Duplo Steine
Dani-Prinzessinnen Krönchen und Einhorn Kuscheltier
Cassy-Kette, Armband & Ohrringe
Kyle-Kette & Armband
Ich verpackte alle Geschenke. Danach Skypte ich noch mit Miley. Ihr würde ich zu Weihnachten eine Postkarte hier aus San Francisco schicken, weil sie San Francisco voll liebt.
Ich hörte währenddessen „Put up or Shut up“ und wie erwartet fing ich an zu heulen. Ich hörte Glasflaschen aneinanderschlagen, aber ich machte mir nichts Großes draus.
Irgendwann ging ich ins Bett.
Am nächsten Morgen stürmte Dad in mein Zimmer. „Cassy! Schnell!“ rief er. Ich setzte meine Brille auf und rannte ihm hinterher...zu Danny ins Zimmer. Da lag er. Alles war voll Blut. Leere Alkoholflaschen lagen rum und Unmengen an Tabletten Verpackungen waren um ihn verstreut. Ich wollte zu ihm rennen, aber Dad hielt mich zurück. „NEIN! LASS MICH!“ rief ich und riss mich los. Ich rannte zu ihm und schloss ihn in meine Arme. „Danny! DANNY?! Hörst du mich? Danny sag was! BITTE!“ rief ich hysterisch. „Alexa, komm weg von ihm.“ Sagte Dad. „NEIN!“ rief ich und Tränen liefen an meinen Wangen entlang. Dad rief einen Krankenwagen. Und ich schrieb Jack. „KOMM SOFORT ZU MIR, ES IST WAS GANZ SCHRECKLICHES PASSIERT!!!“ Der Krankenwagen traf ein. Und Jack war auch nach zehn Minuten da. „Was ist los?“ fragte er ganz aufgebracht, als er die ganzen Krankenwagen sah. Ich fiel ihm sofort um den Hals. „Danny...er...er...“ ich brachte es nicht über die Lippen. Keine Ahnung, ob er tot war, oder noch gerettet werden konnte. „Scht...alles wird gut! Ich bin da...“ sagte Jack und schloss mich in seine Arme. Ich vergrub meinen Kopf an seinem Hals. Dad kam zu uns. „Er ist nicht tot! Sie bringen ihn ins Krankenhaus!“ rief er. Ich sah auf. „Wirklich...?“ fragte ich, weil ich nicht wusste, was ich fühlen sollte. „Ja.“ Meinte er und strich mir über die Haare. „Alles wird wieder gut...“ fügte er noch hinzu. „So, jetzt zieh dir was an, wir fahren hinterher.“ Meinte er. Ich nickte und ließ Jack im Flur stehen. Ich zog mir schnell mein Pierce the Veil Shirt, eine Jacke und eine Jeans an, machte mir meine Haare zu einem Dutt und machte etwas Mascara drauf. Schnell griff ich mir noch ein Kaugummi und zog meine Schuhe an und stürzt zurück zu Dad und Jack. Wir gingen zum Auto und fuhren zurück. Mit zittrigen Händen schrieb ich Cassy was geschehen war. Im Krankenhaus mussten wir ewig warten. Ich holte mir beim Kiosk eine Tüte Gummibären und eine Flasche Wasser und Jack eine Tüte Chips und eine Cola. Dad konnte nicht mehr klar denken und rannte den Flur rauf und runter. Ich saß an Jack gelehnt und futterte meine Gummibären, auch wenn ich es zu tiefst bereute, dass ich was aß, denn damit nahm ich ja nur wieder zu. Danny wurde in einem Krankenbett in sein Zimmer gebracht. Dort würde er die nächsten 72 Stunden überwacht werden. Wir mussten noch warten, bis wir zu ihm konnten.
Damals als ich mich versucht habe umzubringen wurde ich nur 48 Stunden überwacht, aber ich hatte mir ja auch ‘nur‘ die Pulsader aufgeschlitzt. Das ist nicht ganz so schlimm. Danny und Dad waren rund um die Uhr bei mir. Ich musste ihnen so einiges erklären.
Ich ging zuerst ins Zimmer, Jack hielt meine Hand. Hinter uns kam Dad. Ich stürzte förmlich auf ihn zu und umarmte ihn sofort. Danny hatte Tränen in den Augen. Ich weiß, wie er sich fühlte. Er hatte versagt sich umzubringen und jetzt kam auch noch die Reue dazu. „Es...es tut mir leid...“ meinte er und seine Stimmer versagte. „Nein, sag das nicht. Dir muss nichts leidtun. Jetzt nicht.“ Sagte ich und strich ihm über die Haare. Ich fing ebenfalls wieder an zu heulen. „Oh Danny, was hast du dir nur dabei gedacht?!“ fragte Dad. Irgendwie klang er sauer. Ich schaute ihn ungläubig an. Wie konnte er nur böse sein? „Dad, mach ihm jetzt bitte keine Vorwürfe...“ sagte ich. „Alexandra, halt dich da raus.“ Sagte er Alexandra. Er nennt mich nur Alexandra, wenn er es ernst meint oder er böse auf mich ist. „Nein Dad, ich mische mich da ein. Du kannst nicht ernsthaft böse auf ihn sein!“ sagte ich. „Wahrscheinlich hast du recht...“ murmelte er und setzte sich hin. Danny war an einen Tropf angeschlossen und seine Arme waren mit dicken Verbänden verbunden. Er trug ein Armband, was anzeigte, dass er zu diesem Krankenhaus gehörte. So eins hatte ich damals auch bekommen. „Deine Arme...die sind doch genäht worden, oder?“ fragte ich. Danny nickte. Er starrte auf seine Bettdecke. „Danny, ich bin dir nicht böse oder sonst was...aber ich habe so einen Schrecken bekommen. Ich hatte so Angst um dich.“ Sagte ich beruhigend. Danny wischte sich einige Tränen weg und sah mir dann genau in die Augen. „Danke...“ flüsterte er.
Jetzt war Danny derjenige, der uns so einiges zu erklären hatte. Und später fuhren Jack und Dad wieder nach Hause. Ich wollte bis heute Nacht hier bleiben, dann wird Dad mich ablösen und immer so weiter. Er hatte sich bis Anfang Januar Urlaub genommen. Dad brachte Danny noch Sachen und auch ein paar Sachen um sich die Zeit zu vertreiben. Ich saß mit Danny auf seinem Bett und wir spielten wie so oft Karten. Danny lachte sogar ab und zu. Danach spielten wir zusammen DS. Später saß ich in der Ecke von Dannys Bett und war im Halbschlaf, Danny schlief wahrscheinlich ganz. Irgendwann kam Dad um mich abzulösen. Ich fuhr mit meinem Fahrrad nach Hause, Dad hatte es vorhin hergebracht, damit ich nicht laufen müsste. Zu Hause schrieb ich noch kurz mit Jack und schlief dann auch.
Die nächsten Tage würde ich immer Tagsüber und Dad nachts bei Danny sein, besser gesagt, Dad würde im Stuhl schlafen und Danny ganz normal im Bett. Ich sah ihn vor mir, mit seinem Teddy. Ich hörte um einzuschlafen „Lullabies“, aber es erinnerte mich zu sehr daran, dass ich heute fast meinen Bruder verloren hatte. Grade als ich wieder beim Weinen war, klingelte das Telefon. Ich schlurfte zum Telefon und wischte mir die Tränen unter meiner Brille weg. Es war Mum. „Hey Mom...“ ging ich ran. „Hallo Schatz, wie geht es dir?“ fragte sie sanft wie immer. „Ja, ganz gut, den Umständen entsprechend halt.“ Meinte ich. Alles um mich herum war dunkel, daher schaltete ich das Licht im Arbeitszimmer an. Ich nahm das telefon und ging mit ihm in Dannys Zimmer. Dad hatte das Laken und die Matratze ausgetauscht, die Bettwäsche war nicht betroffen. Mum und ich telefonierten noch eine ganze Weile. Als wir auflegten, legte ich das Telefon nur noch auf Dannys Nachttisch und kuschelte mich in sein Bettzeug. Dann schlief ich ein.
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