Wir hatten alle ausgeschlafen und saßen munter
mit meiner Cousine Madison in der Lounge des Hotels. Ich trank einen Karamell
Cappuccino. Wir hatten folgendes abgemacht: Miranda, Madison und ich gehen
heute zum Frisör und shoppen, Danny, Dad, Jack und mein Cousin Peter, der jeden
Moment eintreffen müsste, machten Sightseeing. Morgen würden Madison, Miranda
und ich Sightseeing machen, was die Jungs machen, weiß ich nicht. Peter kam und
wir gingen los. Zuerst gingen wir zu einem relativ angesagten Frisör. Ich ließ
mir die Haare Braun umfärben, unten blondes Ombré reinmachen (damit es nicht so
langweilig aussieht) und die Spitzen schneiden. Miranda färbte sich ihre Haare
von Braun zu Blond und ließ sich die Spitzen Braun färben, also Dip Dye. Und Meine
Cousine machte sich einfach Ombré. Also von Schwarz zu Rot. Danach ließen wir
uns noch Professionell schminken. Ich fühlte mich einfach mal wunderschön.
Danach gingen wir zu Starbucks. Ich trank erneut einen Karamell Cappuccino.
Schließlich gingen wir shoppen. Ich kaufte mir einiges Make Up und schließlich
noch etwas Kleidung (zwei Röcke, eine lange Strickjacke, zwei langärmlige
Blusen, eine kurzärmlige Bluse, ein paar Schuhe mit Keilabsatz). Und ehe wir
uns versahen, war der Tag vorbei. Wir fuhren zurück zum Hotel. Nach 20 Minuten
trafen dann auch die Jungs ein. Sie waren verblüfft, wie gut wir aussahen. Jack
und ich machten uns noch einen schönen Abend auf unserem Zimmer, also the
Amazing Spiderman gucken, Snacks essen (ja ich aß wirklich etwas, ab und zu
muss man sich halt mal was gönnen) und mir von Jack den Kopf kraulen lassen.
Eigentlich guckte ich den Film kaum, ich hörte ihn mehr, weil ich meistens mit
geschlossenen Augen an Jack gekuschelt da saß und das Kopfkraulen genoss.
Nachdem der Film zu Ende war hatten wir noch ein wenig unseren Spaß (;D wenn
ihr wisst was ich meine [ich meine Sex]). Schließlich gingen wir Schlafen.
Am nächsten Morgen saßen wir wieder in der Lounge. Ich aß diesmal ein Bananen-Erdbeer Müsli. Dann ging es los mit Sightseeing. Ich hatte mir meine Haare zu einem Seiten-Fischgrätenzopf geflochten. Der Farbverlauf sah richtig geil aus. Madison fielen meine Ketten auf. „Hey, hattest du die nicht die letzten beiden Tage auch immer um? Immer die beiden und noch ein paar andere dazu?“ fragte sie. „Ja, ich habe die schon eine ganze Weile die ganze Zeit um. Die sind von Jack. Die mit dem Herz hat er mir zum Geburtstag geschenkt und die mit dem Schlüssel zu Weihnachten. Ich hab beide nicht einmal abgemacht.“ Sagte ich und lächelte. „Oh wie süß. Jack scheint echt sweet zu sein.“ Meinte sie. „Ja und wie!“ sagte ich sofort. „Er ist voll der Gentlemen und als ich mich heulend in mein Zimmer eingeschlossen habe, warum ist grade unwichtig, ist er sofort gekommen als Danny ihn darum gebeten hatte und auch als Danny sich...naja du weißt schon was...wollte ist er innerhalb von zehn Minuten da gewesen als ich ihm geschrieben habe. Er schenkt mir ab und zu Rosen und er ist der süßeste und Aufmerksamste Junge, der mir je untergekommen ist.“ Schwärmte ich weiter. Madison und Miranda grinsten. „Hört sich nach was ziemlich ernsten an, wenn du mich fragst.“ Sagte Madison zu Miranda. Die beiden kicherten. „Aber er hat auch glück so eine Freundin zu haben. Du bist wirklich toll.“ Sagte Madison. „Ach aber du.“ Sagte ich. „Ach quatsch, du bist doch viel toller, dein Leben hätte ich gerne, im Moment ist doch alles super.“ Sagte sie. Innerlich brach ich in Tränen aus, denn super ist es nicht, aber äußerlich lächelte ich einfach. Als erstes gingen wir zum Empire State Building. Es war eine super Aussicht. Ich machte viele Fotos und wir baten einen anderen Touristen ein paar Fotos von uns zu machen. Ich wollte am liebsten gar nicht mehr weg. Aber wir wollten ja schließlich noch mehr sehen. Also fuhren wir in den Central Park und ruhten uns erstmal etwas aus. Danach fuhren wir zur Freiheitsstatue. Nach zweieinhalb Stunden anstehen hatten wir es endlich geschafft und wir waren oben. Auch hier machten wir Fotos und ließen Fotos von uns schießen. Es war einfach eine atemberauende Aussicht. So schön, aber jetzt mussten wir uns etwas beeilen, denn wir waren schon ziemlich spät dran. Also gingen wir wieder nach unten, fuhren mit der Fähre zurück und dann mit einem Taxi ins Hotel. Heute waren wir später da. Und wieder machten wir uns einen schönen Abend. Aber heute saßen wir in der Bar. Also Dad, Jack, Danny, Miranda und ich. „Dad? Würdest du mir wohl erlauben, dass Onkel Austin mir ein kleines Tattoo sticht?“ fragte ich. Ich hatte in den letzten Tagen ernsthaft darüber nachgedacht. Er überlegte. „Wenn es Austin wäre schon, ihm vertraue ich, dass er das nicht versauen wird und dir irgendwelchen Schaden zufügen würde. Wieso fragst du?“ meinte er. „Wieso wohl.“ Flüsterte Danny. Ich sah ihn an. „Haha, aber du hast recht.“ Sagte ich zu ihm. „Ich würde mir gerne ein kleines Infinity-Zeichen mit dem Wort ‘Forever‘ darin, auf Handgelenk stechen lassen.“ Erklärte ich Dad. „Klar, dann müssen wir Austin nur fragen... Ach das habe ich dir ja noch gar nicht erzählt! Ihr beide wart ja mit Madison weg. Wir haben heute Austin beim Sightseeing gesehen. Er wollte mit uns nach Kalifornien fliegen, weil er uns mal wieder besuchen wollte. Er hatte sich schon ein Ticket bestellt. Er fliegt also Morgen mit uns mit.“ Sagte Dad. Mein Augen leuchteten. „Omg, ich muss ihn sofort fragen!“ rief ich und riss mein Handy förmlich aus meiner Jackentasche. Wir hatten auf der Hochzeitsfeier Nummern getauscht, das kam mir jetzt zu gute. Ich schrieb ihn an. „Hey Austin, Dad hat mir grade erzählt, dass du mit uns mitfliegst. Und ich habe ihn gefragt ob er es wohl erlauben würde, wenn du mir ein kleines Tattoo stechen würdest. Er hat es erlaubt. Würdest du es wohl machen? Dann würde ich mit dir, wenn du wieder nach Florida zurück fliegst, fliegen. Machst du es wohl? Bitte, bitte, bitte!“ Nach kurzer Zeit kam eine Antwort. „Klar, wenn dein Dad es erlaubt, dann natürlich. Was willst du für ein Tattoo und wo damit ich mich schon mal darauf einstellen kann :D“ schrieb er zurück. „Er macht es!“ rief ich und schrieb ihm zurück. „Ein Infinity-Zeichen mit dem Wort ‘Forever‘ drinnen. Auf dem Handgelenk.“ „Das kriege ich hin.“ Sagte er. Ich freute mich so dermaßen.
Später gingen wir wieder auf unsere Zimmer. Ich hatte heute eindeutig zu viel gegessen. Also ging ich wieder ins Badezimmer und erbrach. Ich war immer noch nicht stolz darauf, aber ich konnte nichts dagegen machen, wenn ich es nicht machte fühlte ich mich einfach unwohl. Anscheinend hatte ich vergessen abzuschließen und anscheinend war ich auch zu laut, denn Jack kam rein. „Was machst du da?!“ rief er. Ich schaute auf. Was sollte ich jetzt sagen? „Ich eh...“ mir fiel einfach nichts ein, denn ich wusste, dass er sich mit einem einfachen „Mir war so schlecht.“ nicht zufrieden geben würde. „Hast du etwa...?“ fragte er. Ich wusste was er meinte, aber ich konnte ihn nur anstarren. „Alexa, sag mir bitte, dass du dir nicht den Finger in den Hals gesteckt hast und extra gebrochen hast.“ Meinte er. Ich sagte nichts. „Alexa!“ er schrie fast. „Warum hast du das gemacht?!“ rief er wütend. Das war das erste Mal dass er so mit mir redete, dass er mich förmlich anschrie. Ich sagte noch immer nichts. Er ging zu mir und gab mir ein Stück Toilettenpapier, damit ich mir den Mund abwischen konnte. Er spülte. Dann zog er mich hoch und schob mich ins Zimmer. Er gab mir was zu trinken und setzte sich neben mich. „Und?!“ Erst sagte ich nichts. „Ich denke wir sollten jetzt schlafen gehen.“ Sagte ich schließlich. Er sah mich erst wütend an, stand dann aber auf und ging ins Badezimmer um sich fertig zu machen. Ich fing an zu weinen. Scheiße, er hatte mich erwischt. Das war das schlimmste, was hätte passieren können. Ich wollte nicht wissen, was jetzt passiert. Ich zog mich aber auch schon um. Bevor Jack wieder rauskam, lag ich schon im Bett und hörte Musik. Jack legte sich einfach neben mich und schaltete das Licht aus. Irgendwann, als ich mir sicher seien konnte, dass Jack eingeschlafen war, da ich drei Stunden Musik gehört hatte, legte ich die Musik weg und versuchte auch zu schlafen, aber in meiner Magengegend war ein Gefühl, was mir gar nicht gefiel. Aber es könnte auch an meinem leeren Magen liegen, was ich aber nicht vermutete. Ich konnte die Nacht kaum schlafen.
Am Morgen ging ich als erstes ins Bad und ich wechselte kein einziges Wort mit Jack. Ich konnte ihm nicht mal in die Augen sehen. Ich wechselte auch mit niemand anderem ein Wort, solange es nicht nötig war. Mein Onkel war der einzige mit dem ich ein paar Worte wechselte, bzw. am meisten Worte. Natürlich redete Jack mit meinem Vater und Danny. Ich saß die ganze Zeit mit Kopfhörern da. Momentan hörte ich noch mit MP3 Player, weil mein Handy Akku ganz sicher nicht einen eine stunde Aufenthalt am Flughafen und einen sechs Stunden Flug nach San Francisco halten würde. Schließlich saßen wir im Flugzeug. Ich saß neben Jack. Aber ich sah die ganze Zeit nur aus dem Fenster und hörte Musik. Ich war zwar Müde, aber ich konnte eh nicht schlafen. Alle redeten miteinander, nur ich saß still auf meinem Platz. Irgendwie überlebte ich die sechs Stunden. Zum Abschied gab ich Jack lediglich einen Kuss und umarmte ihn. Ich schloss meine Augen beim Kuss nicht mal. Dann fuhren wir nach Hause. „Alexa kannst du mal die Dinger aus den Ohren nehmen, den ganzen Tag hörst du schon Musik und sagst kaum einen Ton.“ Tadelte Dad. „This is not what it is, only baby scars, I need your love like a boy needs his mother’s side...“ ertönte grade aus meinen Kopfhörern. Seit Stunden hatte ich das Lied auf Repeat. Irgendwie gab es mir ein wenig Kraft. Ich sah zur Seite. „Sorry, bin nicht in der Stimmung zu reden...“ murmelte ich. „Alexa, Jack hat uns alles erzählt. Und wir sin dir nicht böse, aber du musst aufhören.“ Sagte Dad. Ich nickte kaum merkbar und eine einzelne Träne lief meine Wange entlang. Danny wischte sie weg und umarmte mich von der Seite. Wir brachten Miranda weg. Dann fuhren wir mit meinem Onkel nach Hause. Er schaute sich das ganze Haus an. Danny und ich waren in meinem Zimmer. Wir hörten lautstark Musik und ich lag in seinen Armen. Ich heulte mich bei ihm aus, das hatte ich schon ewig nicht mehr getan. Er kraulte mir die ganze Zeit beruhigend den Kopf. Wenn mich etwas beruhigte, dann das. „Alles wird wieder ok zwischen euch.“ Sagte er und küsste meinen Kopf. So blieben wir eine Weile liegen. Irgendwann ging es mir wieder besser.
Für die Hochzeit waren wir extra von der Schule befreit worden. Jetzt waren Semesterferien und somit konnte ich ohne Probleme mit meinem Onkel nach Florida fliegen. Ich postete aber erstmal Selfies und aktualisierte meine Facebook Page. Ich stellte eins der Bilder von Miranda, Madison und mir auf dem Empire State Building als Titelbild ein und als Profilbild nahm ich ein Bild, was Miranda von mir bei Starbucks gemacht hatte, als wir grade frisch vom Frisör und vom Schminken kamen. Ich saß gechillt in meinem Sessel, schlürfte meinen Karamell Cappuccino und schaute auf mein Handy. Das Bild sah so wunderschön aus. Man sah das Make Up zwar nicht so gut, aber die Haare waren gut drauf, dann lud ich noch die meisten Bilder von den beiden Tagen und auch einige von der Hochzeit hoch.
Am nächsten Morgen saßen wir wieder in der Lounge. Ich aß diesmal ein Bananen-Erdbeer Müsli. Dann ging es los mit Sightseeing. Ich hatte mir meine Haare zu einem Seiten-Fischgrätenzopf geflochten. Der Farbverlauf sah richtig geil aus. Madison fielen meine Ketten auf. „Hey, hattest du die nicht die letzten beiden Tage auch immer um? Immer die beiden und noch ein paar andere dazu?“ fragte sie. „Ja, ich habe die schon eine ganze Weile die ganze Zeit um. Die sind von Jack. Die mit dem Herz hat er mir zum Geburtstag geschenkt und die mit dem Schlüssel zu Weihnachten. Ich hab beide nicht einmal abgemacht.“ Sagte ich und lächelte. „Oh wie süß. Jack scheint echt sweet zu sein.“ Meinte sie. „Ja und wie!“ sagte ich sofort. „Er ist voll der Gentlemen und als ich mich heulend in mein Zimmer eingeschlossen habe, warum ist grade unwichtig, ist er sofort gekommen als Danny ihn darum gebeten hatte und auch als Danny sich...naja du weißt schon was...wollte ist er innerhalb von zehn Minuten da gewesen als ich ihm geschrieben habe. Er schenkt mir ab und zu Rosen und er ist der süßeste und Aufmerksamste Junge, der mir je untergekommen ist.“ Schwärmte ich weiter. Madison und Miranda grinsten. „Hört sich nach was ziemlich ernsten an, wenn du mich fragst.“ Sagte Madison zu Miranda. Die beiden kicherten. „Aber er hat auch glück so eine Freundin zu haben. Du bist wirklich toll.“ Sagte Madison. „Ach aber du.“ Sagte ich. „Ach quatsch, du bist doch viel toller, dein Leben hätte ich gerne, im Moment ist doch alles super.“ Sagte sie. Innerlich brach ich in Tränen aus, denn super ist es nicht, aber äußerlich lächelte ich einfach. Als erstes gingen wir zum Empire State Building. Es war eine super Aussicht. Ich machte viele Fotos und wir baten einen anderen Touristen ein paar Fotos von uns zu machen. Ich wollte am liebsten gar nicht mehr weg. Aber wir wollten ja schließlich noch mehr sehen. Also fuhren wir in den Central Park und ruhten uns erstmal etwas aus. Danach fuhren wir zur Freiheitsstatue. Nach zweieinhalb Stunden anstehen hatten wir es endlich geschafft und wir waren oben. Auch hier machten wir Fotos und ließen Fotos von uns schießen. Es war einfach eine atemberauende Aussicht. So schön, aber jetzt mussten wir uns etwas beeilen, denn wir waren schon ziemlich spät dran. Also gingen wir wieder nach unten, fuhren mit der Fähre zurück und dann mit einem Taxi ins Hotel. Heute waren wir später da. Und wieder machten wir uns einen schönen Abend. Aber heute saßen wir in der Bar. Also Dad, Jack, Danny, Miranda und ich. „Dad? Würdest du mir wohl erlauben, dass Onkel Austin mir ein kleines Tattoo sticht?“ fragte ich. Ich hatte in den letzten Tagen ernsthaft darüber nachgedacht. Er überlegte. „Wenn es Austin wäre schon, ihm vertraue ich, dass er das nicht versauen wird und dir irgendwelchen Schaden zufügen würde. Wieso fragst du?“ meinte er. „Wieso wohl.“ Flüsterte Danny. Ich sah ihn an. „Haha, aber du hast recht.“ Sagte ich zu ihm. „Ich würde mir gerne ein kleines Infinity-Zeichen mit dem Wort ‘Forever‘ darin, auf Handgelenk stechen lassen.“ Erklärte ich Dad. „Klar, dann müssen wir Austin nur fragen... Ach das habe ich dir ja noch gar nicht erzählt! Ihr beide wart ja mit Madison weg. Wir haben heute Austin beim Sightseeing gesehen. Er wollte mit uns nach Kalifornien fliegen, weil er uns mal wieder besuchen wollte. Er hatte sich schon ein Ticket bestellt. Er fliegt also Morgen mit uns mit.“ Sagte Dad. Mein Augen leuchteten. „Omg, ich muss ihn sofort fragen!“ rief ich und riss mein Handy förmlich aus meiner Jackentasche. Wir hatten auf der Hochzeitsfeier Nummern getauscht, das kam mir jetzt zu gute. Ich schrieb ihn an. „Hey Austin, Dad hat mir grade erzählt, dass du mit uns mitfliegst. Und ich habe ihn gefragt ob er es wohl erlauben würde, wenn du mir ein kleines Tattoo stechen würdest. Er hat es erlaubt. Würdest du es wohl machen? Dann würde ich mit dir, wenn du wieder nach Florida zurück fliegst, fliegen. Machst du es wohl? Bitte, bitte, bitte!“ Nach kurzer Zeit kam eine Antwort. „Klar, wenn dein Dad es erlaubt, dann natürlich. Was willst du für ein Tattoo und wo damit ich mich schon mal darauf einstellen kann :D“ schrieb er zurück. „Er macht es!“ rief ich und schrieb ihm zurück. „Ein Infinity-Zeichen mit dem Wort ‘Forever‘ drinnen. Auf dem Handgelenk.“ „Das kriege ich hin.“ Sagte er. Ich freute mich so dermaßen.
Später gingen wir wieder auf unsere Zimmer. Ich hatte heute eindeutig zu viel gegessen. Also ging ich wieder ins Badezimmer und erbrach. Ich war immer noch nicht stolz darauf, aber ich konnte nichts dagegen machen, wenn ich es nicht machte fühlte ich mich einfach unwohl. Anscheinend hatte ich vergessen abzuschließen und anscheinend war ich auch zu laut, denn Jack kam rein. „Was machst du da?!“ rief er. Ich schaute auf. Was sollte ich jetzt sagen? „Ich eh...“ mir fiel einfach nichts ein, denn ich wusste, dass er sich mit einem einfachen „Mir war so schlecht.“ nicht zufrieden geben würde. „Hast du etwa...?“ fragte er. Ich wusste was er meinte, aber ich konnte ihn nur anstarren. „Alexa, sag mir bitte, dass du dir nicht den Finger in den Hals gesteckt hast und extra gebrochen hast.“ Meinte er. Ich sagte nichts. „Alexa!“ er schrie fast. „Warum hast du das gemacht?!“ rief er wütend. Das war das erste Mal dass er so mit mir redete, dass er mich förmlich anschrie. Ich sagte noch immer nichts. Er ging zu mir und gab mir ein Stück Toilettenpapier, damit ich mir den Mund abwischen konnte. Er spülte. Dann zog er mich hoch und schob mich ins Zimmer. Er gab mir was zu trinken und setzte sich neben mich. „Und?!“ Erst sagte ich nichts. „Ich denke wir sollten jetzt schlafen gehen.“ Sagte ich schließlich. Er sah mich erst wütend an, stand dann aber auf und ging ins Badezimmer um sich fertig zu machen. Ich fing an zu weinen. Scheiße, er hatte mich erwischt. Das war das schlimmste, was hätte passieren können. Ich wollte nicht wissen, was jetzt passiert. Ich zog mich aber auch schon um. Bevor Jack wieder rauskam, lag ich schon im Bett und hörte Musik. Jack legte sich einfach neben mich und schaltete das Licht aus. Irgendwann, als ich mir sicher seien konnte, dass Jack eingeschlafen war, da ich drei Stunden Musik gehört hatte, legte ich die Musik weg und versuchte auch zu schlafen, aber in meiner Magengegend war ein Gefühl, was mir gar nicht gefiel. Aber es könnte auch an meinem leeren Magen liegen, was ich aber nicht vermutete. Ich konnte die Nacht kaum schlafen.
Am Morgen ging ich als erstes ins Bad und ich wechselte kein einziges Wort mit Jack. Ich konnte ihm nicht mal in die Augen sehen. Ich wechselte auch mit niemand anderem ein Wort, solange es nicht nötig war. Mein Onkel war der einzige mit dem ich ein paar Worte wechselte, bzw. am meisten Worte. Natürlich redete Jack mit meinem Vater und Danny. Ich saß die ganze Zeit mit Kopfhörern da. Momentan hörte ich noch mit MP3 Player, weil mein Handy Akku ganz sicher nicht einen eine stunde Aufenthalt am Flughafen und einen sechs Stunden Flug nach San Francisco halten würde. Schließlich saßen wir im Flugzeug. Ich saß neben Jack. Aber ich sah die ganze Zeit nur aus dem Fenster und hörte Musik. Ich war zwar Müde, aber ich konnte eh nicht schlafen. Alle redeten miteinander, nur ich saß still auf meinem Platz. Irgendwie überlebte ich die sechs Stunden. Zum Abschied gab ich Jack lediglich einen Kuss und umarmte ihn. Ich schloss meine Augen beim Kuss nicht mal. Dann fuhren wir nach Hause. „Alexa kannst du mal die Dinger aus den Ohren nehmen, den ganzen Tag hörst du schon Musik und sagst kaum einen Ton.“ Tadelte Dad. „This is not what it is, only baby scars, I need your love like a boy needs his mother’s side...“ ertönte grade aus meinen Kopfhörern. Seit Stunden hatte ich das Lied auf Repeat. Irgendwie gab es mir ein wenig Kraft. Ich sah zur Seite. „Sorry, bin nicht in der Stimmung zu reden...“ murmelte ich. „Alexa, Jack hat uns alles erzählt. Und wir sin dir nicht böse, aber du musst aufhören.“ Sagte Dad. Ich nickte kaum merkbar und eine einzelne Träne lief meine Wange entlang. Danny wischte sie weg und umarmte mich von der Seite. Wir brachten Miranda weg. Dann fuhren wir mit meinem Onkel nach Hause. Er schaute sich das ganze Haus an. Danny und ich waren in meinem Zimmer. Wir hörten lautstark Musik und ich lag in seinen Armen. Ich heulte mich bei ihm aus, das hatte ich schon ewig nicht mehr getan. Er kraulte mir die ganze Zeit beruhigend den Kopf. Wenn mich etwas beruhigte, dann das. „Alles wird wieder ok zwischen euch.“ Sagte er und küsste meinen Kopf. So blieben wir eine Weile liegen. Irgendwann ging es mir wieder besser.
Für die Hochzeit waren wir extra von der Schule befreit worden. Jetzt waren Semesterferien und somit konnte ich ohne Probleme mit meinem Onkel nach Florida fliegen. Ich postete aber erstmal Selfies und aktualisierte meine Facebook Page. Ich stellte eins der Bilder von Miranda, Madison und mir auf dem Empire State Building als Titelbild ein und als Profilbild nahm ich ein Bild, was Miranda von mir bei Starbucks gemacht hatte, als wir grade frisch vom Frisör und vom Schminken kamen. Ich saß gechillt in meinem Sessel, schlürfte meinen Karamell Cappuccino und schaute auf mein Handy. Das Bild sah so wunderschön aus. Man sah das Make Up zwar nicht so gut, aber die Haare waren gut drauf, dann lud ich noch die meisten Bilder von den beiden Tagen und auch einige von der Hochzeit hoch.
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