Es war so weit. Ich war in Florida, besser
gesagt in Miami gelandet. Austin hatte mich am Flughafen abgeholt. Jetzt waren
wir kurz bei ihm zu Hause, damit ich meine Sachen wegbringen konnte. Wir hatten
folgendes abgemacht: Ich würde mein Tattoo bekommen, dann könnte ich nächste
Woche ohne Risiko mit Austin an den Strand gehen können, aber das würde sowieso
erst an den Wochenenden stattfinden, weil er ja unter die Woche immer im Studio
ist. Aber vielleicht könnte ich ja Max überreden an seinem freien Tag mit mir
was zu unternehmen. Er hat immer Donnerstags und Freitags frei, am Wochenende
muss er Arbeiten, dann ist es nur ein Piercing Studio und Austin hat immer am
Samstag und Sonntag frei, das heißt Donnerstags und Freitags ist es nur ein
Tattoo Studio. Jetzt fuhren wir wieder zum Studio. Max machte grade
Mittagspause. „Hey, Alexa!“ rief er und wir gaben uns High-Five. „Hey Max, na
schmeckt‘s?“ fragte ich lachend und deutete auf sein Sandwich. Er nickte
lächelnd. „Ok, Alexa komm, ich mach dir das Tattoo jetzt, ich hatte ja jetzt
schon genug Pause.“ Meinte Austin. „Ok.“ Meinte ich und folgte ihm. „Hey, kann
ich mitkommen?“ fragte Max. „Klar!“ meinte ich und lächelte ihn an. Auch wenn
Max und ich uns noch nicht so gut kannten, war er für mich schon jetzt wie ein
Bruder. Austin malte erst die Schablone. Max hatte momentan keine Kunden. Erst
nächste Stunde wieder, von daher konnte er die meiste Zeit da sein. Dieses Mal
brauchte ich weder ein Glas Wasser, noch Musik. Als Austin mir die Schablone
aufklebte, guckte Max neugierig auf den Schriftzug. „This is not what it is, only Baby Scars...“ las er
laut vor. “Das ist doch aus ‘Second & Sebring’ von Of
Mice & Men, oder?” fragte er. Ich sah ihn an. „Ja, woher weißt du das?“
fragte ich verblüfft. „Sehe ich so aus, als wüsste ich das nicht? Ich höre auch
Of Mice & Men!“ meinte er. „Wirklich? Wie geil!“ meinte ich. Dann ging es
los.
Wie letztes Mal, war es wieder ein unangenehmes Gefühl, aber auszuhalten. „Und, was hast du in der letzten Woche von deinen Ferien noch vor?“ fragte Austin mich. „Ich fliege mit Jack und seiner Schwester Sabrina nach London zu dem Rest seiner Familie. Jack hat mir versprochen, dass er mir London zeigt.“ Erzählte ich. „Oh, na dann hast du ja ganz schön was vor.“ Meinte Austin.
Kurz bevor das Tattoo fertig war, verschwand Max um sein Studio vorzubereiten.
Als es dann fertig war ging ich zu ihm. Austin hatte auch noch andere Kunden. „Hey, na alles gut verlaufen?“ fragte Max, der grade dabei war einem jungen Mädchen ein Septum zu stechen. „Ja, du warst doch die meiste Zeit dabei.“ Meinte ich lachend. „Ja, aber ich bin dann ja gegangen.“ Meinte er. „Haha, ok, aber es wurde nicht schrecklicher, als du weg warst. Alles war gleich.“ Meinte ich. Er grinste. Ich setzte mich wieder auf die Fensterbank, so wie letztes Mal auch. Meine Festivalbändchen musste ich hochgeschoben lassen und um mein Tattoo war wieder Frischhaltefolie. Als Max fertig war musste er sich das fertige Werk erstmal anschauen. Dann kam der nächste Kunde. Sie schienen sich zu kennen. Ich schätzte ihn genauso wie Max aus 25. „Hey Bryan, das ist Alexa, die Nichte von Austin. Sie ist die nächsten zwei Wochen hier und guckt uns zu. Sie hat grade ihr zweites Tattoo bekommen.“ Stellte er mich vor. „Hey.“ Sagte ich lächelnd. „Hi, ich bin Bryan, Max‘ Stammkunde und bester Freund.“ Sagte Bryan und hielt mir die Hand hin, damit ich einschlagen konnte, was ich auch tat. Bryan ließ sich heute ein zweites Zungenpiercing stechen. Er war auch über und über mit Tattoos. Ich nahm mein Handy raus. „Dad, darf ich mir ein Nasenpiercing stechen lassen?“ schrieb ich Dad. „Meinst du nicht, dass das auf einmal ein bisschen viel ist?“ fragte er. „Bitte Dad, das sieht man ja auch kaum.“ Versuchte ich ihn weiter zu überreden. „Na gut, also meinst du kein Septum?“ wollte sich Dad nochmal versichern. „Ja, ich meine kein Septum sondern Nostril.“ Erklärte ich. „Na gut.“ Schrieb er mir. „Max?“ fragte ich. „Was gibt‘s?“ „Kannst du mir ein Nostril Piercing stechen? Dad hat es erlaubt, du kannst ihn auch gerne anrufen.“ Meinte ich. „Klar, dann muss ich ihn aber wirklich noch anrufen.“ Sagte er und stach die Nadel durch Bryan’s Zunge. Ich kam näher. „Kannst du mir vielleicht erklären, was du genau machst? Ich finde das so interessant.“ Bat ich ihn. „Klar. Wenn dich das so interessiert, wie wär‘s denn, wenn du ein Praktikum machst?“ meinte er. „Bei wem denn?“ fragte ich. „Hat dir Austin das nicht erzählt? Ich komme nach San Francisco, ich mache da mein eigenes Studio auf. Du kannst gerne zu mir kommen.“ Meinte er. Meine Augen begannen zu leuchten. „Wirklich? Klar, ich komme sofort.“ Meinte ich. „Ok, dann wäre das ja geklärt.“ Meinte er. Dann erklärte er mir genau was er machte und ich hörte ihm aufmerksam zu. Am Ende des Tages, wo er eigentlich schon Feierabend hatte telefonierte er dann mit Dad. Austin war auch da. Dann war alles geklärt und ich sollte mich setzten. „Soll ich dir währenddessen erklären, was ich mache?“ fragte er. Ich nickte. Dann ging es los. Er desinfizierte es erstmal gründlich. Dann erklärte er mir alles genau. Schon nach kurzer Zeit war das Piercing durch. Ich fühlte mich so großartig.
Bei Austin zu Hause postete ich erstmal Bilder. Und ich telefonierte mit Jack und danach mit Danny.
Die nächsten Tage verbrachte ich natürlich im Studio. Meistens bei Max, der mir alles erklärte.
Am Donnerstag machte Max wirklich was mit mir. Wir gingen shoppen und er beriet mich. Er konnte das erstaunlicherweise sehr gut. „Wieso hast du so viel Ahnung von Mode?“ fragte ich ihn lachend. Er musste lächeln und schaute auf den Boden. „Naja, ich bin Schwul und Schwule sollen sich super damit auskennen.“ Meinte er. Ich starrte ihn mit offenem Mund an. „Nein, nicht wirklich oder?“ fragte ich aufgeregt. „das hört sich vielleicht komisch an, aber ich liebe Schwule!“ meinte ich. Die Leute um uns herum sahen uns an. Wir gingen schnell weiter. „Wie soll ich das denn jetzt verstehen?“ fragte er lachend. „Also, naja, Schwule sind meistens voll gut drauf. Und auch voll nett und sie können super mit Mädchen umgehen.“ Erklärte ich lächelnd. „Ich kenne auch einige Schwule YouTuber und ich liebe sie. Die sind meistens so knuffig.“ Fügte ich hinzu. Max lachte. „Ich nehme das mal als Kompliment.“ Sagte er. „Ja, das sollte eigentlich auch eins sein. Ich wollte schon immer mal einen Schwulen kennenlernen, nur um zu wissen, wie sie so sind, also in echt...nicht das du sowas wie eine Märchengestalt wärst aber...du weißt ja was ich meine.“ Sagte ich lachend. „Ja, schon klar was du meinst.“ Meinte er grinsend.
Am Ende des Tages hatte ich zwei tolle Sommer Outfits.
Das erste beinhaltete: Eine Hotpants, blaue Vans, ein Crop-Top, ein Bandeau BH und jede Menge Accessoires.
Das zweite beinhaltete: Ebenfalls eine Hotpants, Sandalen mit Keilabsatz, ein langes, rotes T-Shirt, was unten mehr wie ein Kleid mit Spitze war und lange Ärmel hatte und erneut jede Menge Accessoires.
Erst meinte Max, dass ich meine Ketten ja abnehmen müsste, aber als ich ihm erklärte, dass ich die nicht ein einziges Mal abgenommen hatte, seit Jack sie mir geschenkt hatte, eben weil sie von Jack waren, war er einverstanden.
Die beiden Wochen vergingen wie im Flug und somit flog ich nach San Francisco zurück, nur um am nächsten Tag mit Jack und Sabrina nach London zu fliegen.
Jack und Sabrina bewunderten mich gleich erstmal.
Als wir in London angekommen waren, konnte ich es förmlich riechen, dass ich nicht mehr in Amerika war. Leider regnete es, aber das hatte ich mir schon gedacht, in London regnet es ja ziemlich oft. Jack stellte mich erstmal seiner restlichen Familie vor. Also seinem Vater, seiner Schwester Amy und seinem Bruder Mike. Sie hatten auch einen Hund. James hieß er. Layla und Bruce waren irgendwie auch schon voll groß geworden. Dann aßen wir erstmal etwas typisch Engländisches. Fish & Chips. Original aus England. Wir fuhren zu Jacks altem zu Hause. Jack und ich konnten in Jacks altes Zimmer ziehen, solange wie wir hier waren.
Am nächsten Tag zogen Jack und ich allein los. Er wollte mir London alleine zeigen und mal wieder ein bisschen Zeit mit mir verbringen.
Wie letztes Mal, war es wieder ein unangenehmes Gefühl, aber auszuhalten. „Und, was hast du in der letzten Woche von deinen Ferien noch vor?“ fragte Austin mich. „Ich fliege mit Jack und seiner Schwester Sabrina nach London zu dem Rest seiner Familie. Jack hat mir versprochen, dass er mir London zeigt.“ Erzählte ich. „Oh, na dann hast du ja ganz schön was vor.“ Meinte Austin.
Kurz bevor das Tattoo fertig war, verschwand Max um sein Studio vorzubereiten.
Als es dann fertig war ging ich zu ihm. Austin hatte auch noch andere Kunden. „Hey, na alles gut verlaufen?“ fragte Max, der grade dabei war einem jungen Mädchen ein Septum zu stechen. „Ja, du warst doch die meiste Zeit dabei.“ Meinte ich lachend. „Ja, aber ich bin dann ja gegangen.“ Meinte er. „Haha, ok, aber es wurde nicht schrecklicher, als du weg warst. Alles war gleich.“ Meinte ich. Er grinste. Ich setzte mich wieder auf die Fensterbank, so wie letztes Mal auch. Meine Festivalbändchen musste ich hochgeschoben lassen und um mein Tattoo war wieder Frischhaltefolie. Als Max fertig war musste er sich das fertige Werk erstmal anschauen. Dann kam der nächste Kunde. Sie schienen sich zu kennen. Ich schätzte ihn genauso wie Max aus 25. „Hey Bryan, das ist Alexa, die Nichte von Austin. Sie ist die nächsten zwei Wochen hier und guckt uns zu. Sie hat grade ihr zweites Tattoo bekommen.“ Stellte er mich vor. „Hey.“ Sagte ich lächelnd. „Hi, ich bin Bryan, Max‘ Stammkunde und bester Freund.“ Sagte Bryan und hielt mir die Hand hin, damit ich einschlagen konnte, was ich auch tat. Bryan ließ sich heute ein zweites Zungenpiercing stechen. Er war auch über und über mit Tattoos. Ich nahm mein Handy raus. „Dad, darf ich mir ein Nasenpiercing stechen lassen?“ schrieb ich Dad. „Meinst du nicht, dass das auf einmal ein bisschen viel ist?“ fragte er. „Bitte Dad, das sieht man ja auch kaum.“ Versuchte ich ihn weiter zu überreden. „Na gut, also meinst du kein Septum?“ wollte sich Dad nochmal versichern. „Ja, ich meine kein Septum sondern Nostril.“ Erklärte ich. „Na gut.“ Schrieb er mir. „Max?“ fragte ich. „Was gibt‘s?“ „Kannst du mir ein Nostril Piercing stechen? Dad hat es erlaubt, du kannst ihn auch gerne anrufen.“ Meinte ich. „Klar, dann muss ich ihn aber wirklich noch anrufen.“ Sagte er und stach die Nadel durch Bryan’s Zunge. Ich kam näher. „Kannst du mir vielleicht erklären, was du genau machst? Ich finde das so interessant.“ Bat ich ihn. „Klar. Wenn dich das so interessiert, wie wär‘s denn, wenn du ein Praktikum machst?“ meinte er. „Bei wem denn?“ fragte ich. „Hat dir Austin das nicht erzählt? Ich komme nach San Francisco, ich mache da mein eigenes Studio auf. Du kannst gerne zu mir kommen.“ Meinte er. Meine Augen begannen zu leuchten. „Wirklich? Klar, ich komme sofort.“ Meinte ich. „Ok, dann wäre das ja geklärt.“ Meinte er. Dann erklärte er mir genau was er machte und ich hörte ihm aufmerksam zu. Am Ende des Tages, wo er eigentlich schon Feierabend hatte telefonierte er dann mit Dad. Austin war auch da. Dann war alles geklärt und ich sollte mich setzten. „Soll ich dir währenddessen erklären, was ich mache?“ fragte er. Ich nickte. Dann ging es los. Er desinfizierte es erstmal gründlich. Dann erklärte er mir alles genau. Schon nach kurzer Zeit war das Piercing durch. Ich fühlte mich so großartig.
Bei Austin zu Hause postete ich erstmal Bilder. Und ich telefonierte mit Jack und danach mit Danny.
Die nächsten Tage verbrachte ich natürlich im Studio. Meistens bei Max, der mir alles erklärte.
Am Donnerstag machte Max wirklich was mit mir. Wir gingen shoppen und er beriet mich. Er konnte das erstaunlicherweise sehr gut. „Wieso hast du so viel Ahnung von Mode?“ fragte ich ihn lachend. Er musste lächeln und schaute auf den Boden. „Naja, ich bin Schwul und Schwule sollen sich super damit auskennen.“ Meinte er. Ich starrte ihn mit offenem Mund an. „Nein, nicht wirklich oder?“ fragte ich aufgeregt. „das hört sich vielleicht komisch an, aber ich liebe Schwule!“ meinte ich. Die Leute um uns herum sahen uns an. Wir gingen schnell weiter. „Wie soll ich das denn jetzt verstehen?“ fragte er lachend. „Also, naja, Schwule sind meistens voll gut drauf. Und auch voll nett und sie können super mit Mädchen umgehen.“ Erklärte ich lächelnd. „Ich kenne auch einige Schwule YouTuber und ich liebe sie. Die sind meistens so knuffig.“ Fügte ich hinzu. Max lachte. „Ich nehme das mal als Kompliment.“ Sagte er. „Ja, das sollte eigentlich auch eins sein. Ich wollte schon immer mal einen Schwulen kennenlernen, nur um zu wissen, wie sie so sind, also in echt...nicht das du sowas wie eine Märchengestalt wärst aber...du weißt ja was ich meine.“ Sagte ich lachend. „Ja, schon klar was du meinst.“ Meinte er grinsend.
Am Ende des Tages hatte ich zwei tolle Sommer Outfits.
Das erste beinhaltete: Eine Hotpants, blaue Vans, ein Crop-Top, ein Bandeau BH und jede Menge Accessoires.
Das zweite beinhaltete: Ebenfalls eine Hotpants, Sandalen mit Keilabsatz, ein langes, rotes T-Shirt, was unten mehr wie ein Kleid mit Spitze war und lange Ärmel hatte und erneut jede Menge Accessoires.
Erst meinte Max, dass ich meine Ketten ja abnehmen müsste, aber als ich ihm erklärte, dass ich die nicht ein einziges Mal abgenommen hatte, seit Jack sie mir geschenkt hatte, eben weil sie von Jack waren, war er einverstanden.
Die beiden Wochen vergingen wie im Flug und somit flog ich nach San Francisco zurück, nur um am nächsten Tag mit Jack und Sabrina nach London zu fliegen.
Jack und Sabrina bewunderten mich gleich erstmal.
Als wir in London angekommen waren, konnte ich es förmlich riechen, dass ich nicht mehr in Amerika war. Leider regnete es, aber das hatte ich mir schon gedacht, in London regnet es ja ziemlich oft. Jack stellte mich erstmal seiner restlichen Familie vor. Also seinem Vater, seiner Schwester Amy und seinem Bruder Mike. Sie hatten auch einen Hund. James hieß er. Layla und Bruce waren irgendwie auch schon voll groß geworden. Dann aßen wir erstmal etwas typisch Engländisches. Fish & Chips. Original aus England. Wir fuhren zu Jacks altem zu Hause. Jack und ich konnten in Jacks altes Zimmer ziehen, solange wie wir hier waren.
Am nächsten Tag zogen Jack und ich allein los. Er wollte mir London alleine zeigen und mal wieder ein bisschen Zeit mit mir verbringen.
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